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Durch möglichst viel Schlamm robben, durch Wasserbecken tauchen und andere Hindernisse überwinden? Als ich vom Sport-BH Hersteller Anita gefragt wurde, ob ich Lust darauf habe beim Muddy Angel Run in München in ihrem Team mitzulaufen, habe ich ehrlich gesagt etwas Bedenkzeit gebraucht. Sind das wirklich nur fünf Kilometer mit ein paar Hindernissen?
„Europas #1 Schlammlauf nur für Frauen“ heißt es in der offiziellen Ausschreibung. Ist das nicht ein wenig sexistisch? Ich kannte den Muddy Angel Run bisher nicht, da ich mich noch nie für Hindernisläufe interessiert habe. Beim Lesen auf der Seite der Veranstalter bin ich jedoch etwas kleinlaut geworden. Der Muddy Angel Run ist eben nicht eine niedrigschwellige Ausgabe eines Obstacle Races, bei dem sich Mädels im Schlamm wälzen sollen. Denn mit den in Deutschland, Österreich und der Schweiz stattfindenden Veranstaltungen soll auf das Thema Brustkrebs und Brustkrebsvorsorge aufmerksam gemacht, aufgeklärt und Betroffenen Mut gemacht werden. Es wird pro Ticket und Merchandise-Artikel je 1€ an den Brustkrebs Deutschland e.V. (in der Schweiz an Pink Ribbon) gespendet.
Die Veranstalter halten ein Kontingent von mindestens 50 Freistart-Tickets pro Veranstaltung für Brustkrebs-Patientinnen vor. Durch Spaß und Bewegung soll dem Krebs damit die Stirn geboten werden. Das ist ein Konzept, was mich absolut überzeugt hat und ich habe die Einladung gerne angenommen, im Team Anita Active zu starten.

Wir sind bereit für den Muddy Angel Run. Foto: Anita

Und eine blinzelt doch
Foto: Anita
Und Mädels, wenn wir schon mal beim Thema Brüste sind … egal ob beim CrossFit, beim Tennis oder eben bei Hindernisläufen – es ist wichtig, das empfindliche Bindegewebe unserer „Hupies“ mit einem gut sitzenden und perfekt stützenden Sport BH besonders bei High Impact Sportarten zu schützen. Wer will schon Schmerzen oder einen Hängebusen haben? Niemand! Perfekt also, dass wir im Team Anita bestens eingekleidet wurden, um Sprünge und Laufstrecken zu meistern. Getreu des Mottos: „Move your body, not your boobs“.
Nur einen tollen Sport BH anzuziehen reicht natürlich nicht aus, um ein Obstacle Race zu meistern. Wegen der insgesamt fünf Kilometer Laufstrecke habe ich mir persönlich keine Sorgen gemacht. Über die aus verschiedenen YouTube Videos bekannten Hindernisse bin ich allerdings noch nie gesprungen. Auch das Balancieren auf einem Balken in luftiger Höhe wollte ich vorher gerne einmal ausprobieren. Da kam es gerade recht, dass wir einen Abend zum Team-Building im Outdoor Park der Jochen Schweizer Arena in München verbringen durften.

Foto: Anita

Jetzt kann es losgehen! Foto: Anita
Unser Team hatte beim Muddy Angel Run die Startzeit 11 Uhr. Bevor es auf die Strecke ging haben wir natürlich noch ein paar Fotos gemacht, unsere Stirnbänder mit der Startnummer aufgesetzt und beim Warm-Up ein wenig herum gealbert. Obwohl wir mit 20 Starterinnen ein sehr großes Team waren, sind wir die meiste Zeit zusammen geblieben und haben gemeinsam die Hindernisse bewältigt.

Hand in Hand übers Hindernis – gemeinsam gehts leichter. Foto: Anita


Ups, jetzt kommt hoffentlich doch noch einmal Wasser.
Am meisten musste ich mich beim Tauchen überwinden. Ich bin einfach keine Wasserratte und komme irgendwie nicht so gut damit klar, mit dem Kopf unter Wasser zu sein. Aber dank des Zuspruchs und der Motivation aus unserem Team habe ich es doch geschafft.
Natürlich gab es auf der Strecke auch jede Menge Schlamm, durch den Kleidung und Schuhe gefühlt um einige Kilos schwerer wurden. Und was soll ich sagen: Im Ziel musste ich feststellen, dass ich trotz Schaum- und Wasserbälle-Bad von uns allen noch am meisten Matsch auf dem T-Shirt hatte. 


Foto: Anita

Na Gott sei Dank schon wieder Wasser! 

Ein cooler Spruch auf dem Shirt ist Ehrensache.
Ich habe in der Vergangenheit einige Sport BHs ausprobiert, leider wird eine Läufer-Mini-Körbchengröße wie meine nur unglaublich selten von Marken berücksichtig. Glücklicherweise gibt es seit letztem Jahr von der Firma Anita ein Modell in Körbchengröße AA. Ich habe ungelogen Freudensprünge gemacht, denn bisher hatte ich keinen Sport BH gefunden, der mir derart perfekt passt. Die Rede ist vom Modell Air Control DeltaPad. Luftdurchlässiges Mesh-Gewebe an der Außenseite und schon fast flauschige Pads in den Cups, die perfekten Halt geben aber auch Schweiß nach außen leiten, lassen euch bei intensiven Einheiten nicht im Stich.


Ein bisschen Spaß muss sein. Foto: Anita
Das Familienunternehmen Anita setzt in der gesamten Produktionskette auf hohe Qualität und wer schon einmal einen Anita BH getragen hat, weiß, wovon ich rede. Die Produkte haben ihren Preis, sind aber auch sehr wertig. Leider gibt es den BH mit Körbchengröße AA bisher nur im klassischen BH Design mit zwei Trägern am Rücken. Ich würde ihn mir zukünftig auch noch als Racerback-Modell wünschen, um ihn im Sommer unter luftigen Tops tragen zu können.
Über die Händlersuche findet ihr schnell heraus, wo es Anita BHs zu kaufen gibt.
Gemeinsam mit dem Team Anita Active und Cindy von Runfurther.de habe ich einen grandiosen Tag erleben dürfen, viele neue Mädels kennengelernt und mich im Wasser einer Herausforderung gestellt, die ich nur im Team geschafft habe. Wenn mich nun jemand fragt, ob ich erneut bei einem Schlamm- oder Hindernislauf teilnehmen möchte, würde ich sofort ja sagen.

Muddy Angel Run oder doch Schaumparty? Foto: Anita

See you at the finish line! Mit einem kleinen Tänzchen ging es ins Ziel des Muddy Angel Runs. Foto: Anita

Schmutzig und glücklich – Das Team Anita Active. Foto: Anita

Glücklich im Ziel angekommen. Foto: Anita
Bei meinem bisher letzten Lauf um den Eibsee in diesem Jahr hat mich der Bergwanderführer und Fotograf Hans Herbig begleitet und die tollen Bilder zu diesem Artikel gemacht.

Technische Daten der Schuhe
Obermaterial: Mesh mit Gore-Tex Membran und einem Sock-Shield Kragen (kleine Gamasche)
Zwischensohle: Mit eingespritzter MEMlex EVA mit stabilizer Einsatz
Sohle: Gripige FriXion AT Mischung kompatibel mit abnehmbaren AT Grip Spikes (Set aus 18 Spikes + Werkzeug zum Anbringen und Abnehmen)
Sprengung: 10 mm
Gewicht: 300g bei Damengröße 38
Preis: 169,00€ + 49€ für das Spikes Set
Erster Eindruck
Als ich den Schuh das erste Mal in meinen Händen gehalten habe fand ich ihn erstaunlich leicht, für so einen Brocken. Sorry, wenn ich das so sage, aber zierlich sieht er nicht gerade aus mit der hohen Sohle und dem Sock-Schield Kragen. Der soll das Eindringen von Schnee in die Schuhe während des Laufens verhindern. In dieser kleinen Gamasche befindet sich zudem noch eine Tasche, um die Schnürsenkel zu verstauen.
Es gibt den Tempesta für Damen in zwei und für Herren in drei verschiedenen Farbvarianten. Das ist jetzt nichts Schuh-spezifisches doch mir gefällt besonders gut, dass bei den Winter Running Outfits für Damen die Farbvariationen passend (jeweils türkis-grün oder lila) zu den Schuhen erhältlich sind.


Profil und Spikes
Laut Hersteller ist das Profil dieses Schuhes in erster Line für das off-road Laufen auf weichen Untergründen, wie Schnee oder Matsch gedacht. Die Gummimischung der Sohle ist speziell dafür konzipiert. Auf der Unterseite befinden sich im Profil Markierungen, wo genau die Spikes angebracht werden sollen. Das bedeutet, es ist vor dem Lauf auf Schnee und Eis erst einmal eine Bastelstunde einzulegen.
Ich selbst habe vorher noch nie diese Art Spikes an einer Schuhsohle befestigt und habe gehofft, dass ich die Sohle bei der Aktion nicht kaputt mache. Die Sorge war zum Glück unbegründet, denn das Anbringen der Spikes geht kinderleicht und ist von jedem durchschnittlich handwerklich begabten Menschen zu schaffen. Das dafür notwendige Werkzeug, eine Art Schraubenzieher, wird mit den Spikes mitgeliefert.
Wenn ich also den Tempesta im Frühjahr gerne weiter laufen möchte und keine Spikes mehr benötige, drehe ich diese einfach wieder mit dem Spezialwerkzeug aus dem Profil der Schuhe heraus und verstaue sie bis zum nächsten Winter.

Passform
Wow! Das sind Trailrunning Schuhe, die so bequem sind wie Hausschuhe! Anziehen und sofort wohlfühlen. Das Material, besonders an dieser kleinen Gamasche ist weich und fühlt sich richtig gut an. Mein Vorurteil eines klobigen Schuhbrockens hat sich beim Tragen überhaupt nicht bestätigt. Ich bin seit dem ersten Reinschlüpfen Fan. Der Fuß wird gut gehalten, die Zehenbox ist angenehm geschnitten und ich muss mit meinen relativ schmalen Füßen den Schuh auch nicht besonders eng schnüren. So soll es sein.
Testdauer bisher
7 Kilometer auf Asphalt
31 Kilometer auf Schnee und vereisten Forstwegen
23 Kilometer auf Trails und Schotterwegen (ohne Schnee)

Laufeigenschaften
Für diesen Schuhtest musste ich mal wieder runter vom Trail und auch auf Asphalt ein paar Kilometer sammeln. Schließlich wollte ich wissen, wie sich meine selbst eingedrehten Spikes auf sehr hartem Untergrund so machen. Das Klackern der jeweils neun Spikes unter jedem Schuh ist mir mit der Zeit gar nicht mehr so aufgefallen. Diesen Test hat die Sohle bestanden. Denn alle Metallspitzen waren nach dem Laufen noch genauso, wie ich sie angebracht habe. Da ist nichts raus gegangen und hat sich auch nicht verdreht. So soll es sein!
Aber jetzt ging es erst einmal auf verschneite Trails, um im knöchelhohen, frischen Schnee zu laufen. Das war ein riesiger Spaß und hier konnte die kleine Gamasche am Schuh richtig punkten!
Der Eibsee ist schon ein ziemlicher Touristenmagnet und so findet man sich in der Regel immer in den Spuren anderer wieder. Doch auch auf festgetretenem Schnee, der meist eine ziemlich rutschige Angelegenheit ist, lief es super! Der Tempesta ist weich und flexibel und ich hatte das Gefühl, stundenlang darin laufen zu können.
Auf dem Weg zurück zum Auto wollte ich über einen komplett vereisten Teil des Parkplatzes rennen. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Grip von den Spikes erwartet. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich langsamer laufen musste, als ich wollte, da ich ein bisschen gerutscht bin. Wichtig bei Spike Schuhen ist, dass man besonders auf Eis nicht versucht vorsichtig zu laufen. Denn nur mit genügend Druck auf die Sohle können die Spikes auch richtig greifen. Das habe ich wirklich ein paar Mal probiert. Vielleicht reichen die neun Spikes pro Schuh dazu noch nicht aus?

Fazit
Der Tempesta ist ein unglaublich bequemer Schuh, mit dem das Laufen, besonders auf schneebedeckten Trails, richtig viel Spaß macht. Die Form war auf den ersten Blick für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Jedoch machen alle Details, besonders die Gamasche absolut Sinn. Durch das weiche Material sowie die Gore-Tex Membran hatte ich immer warme Füße. Lauffreude pur. Das Material ist weich und flexibel und das Profil mit den Spikes greift gut. Besonders auf Schotterwegen laufe ich den Schuh gerne und durch die kleine Gamasche hatte ich nie Probleme mit Steinchen oder Schnee im Schuh.
Ich bin sehr begeistert von der Möglichkeit, den Tempesta mit Spikes oder ohne laufen zu können. Das Umrüsten funktioniert hervorragend einfach und ich freue mich, dass ich den Schuh somit deutlich öfter laufen kann als einen reinen Spike-Schuh, der eigentlich nur im Winter auf vereisten Trails zum Einsatz kommt.
Die teilweise vereisten Trails um Grainau und den zusammengetretenen, verharschten Schnee hat der Schuh gut gemeistert. Auch bei kleinen Kletteraktionen auf nassen Steinen hat mich der Grip nicht im Stich gelassen. Allerdings der ultimative Test: Auf einer Eisfläche schnell anzulaufen, ist mir leider etwas missglückt. Ich habe das mit einem reinen Spike Schuh eines anderen Herstellers geschafft, der allerdings ein reiner Spike Schuh ist.
Daher meine Empfehlung: Holt euch ein weiteres Spike Set (ohne das Werkzeug, das braucht ihr nicht doppelt) und rüstet den Schuh nochmal auf. Ich habe auch in die äußeren Profile, nicht nur auf der vorgegebenen Stelle, die Spikes eingedreht. Das hat richtig gut funktioniert und gab auch beim Laufen keinen Profilabriss.
Ich hoffe das der Winter noch etwas andauert und ich nach dem Verheilen meines Knochenbruchs vom Skifahren mit dem Tempesta nochmal durch den Schnee laufen kann.

In sportlicher Kooperation mit LaSportiva – Schuhe und Kleidung PR Sample
The post Winter Spike Trail Laufschuh Test – La Sportiva Tempesta GTX first appeared on Trail Kitchen.]]>Der aktuelle Winter ist zumindest hier im Süden sehr schneereich, ideal für einen erneuten Test! Der Startschuss zum Testen erfolgte bei einem richtig coolen Event, über das ich in meinen Trails der Woche bereits berichtet habe. Obwohl der Sprint auf der Eisfläche in der Olympiahalle mich schon vom hervorragendes Grip der Schuhe überzeugt hatte, wollte ich natürlich wissen, wie sie sich die Schuhe im Gelände machen. Denn dort müssen sie mich nicht nur gut in der Spur halten, sondern das Laufen in ihnen sollte auch Spaß machen. Ob dem so ist, könnt ihr in meinem nachfolgenden Testbericht lesen.

Technische Daten der Schuhe:
Obermaterial: Polyester Bluesign Mesh mit Gore-Tex Membran
Zwischensohle: Rockshield Fersenplatte
Dämpfung: medium
Sohle: Gummi mit 14 BUGrip® Hartmetallspitzen-Spikes
Sprengung: 7mm
Gewicht: 245g bei Damengröße US 7,5
Preis: 199,95€
Erster Eindruck:
Für einen Laufschuh echt super schick! Mir hat der schwarze Schuh mit dem pinkfarbenen Käfer auf der Seite und der pinkfarbenen Sohle sofort unglaublich gut gefallen. Zudem ist er trotz des starken Profils und den vielen Metallspikes erstaunlich leicht.
Die geribbelten Schürsenkel versprechen während des Laufs nicht aufzugehen. Die Struktur scheint den Knoten wirklich gut zu halten. Als Winterlaufschuh für Eis und durch Schnee hätte ich mir persönlich noch eine feste Gamasche am Schuh gewünscht. Denn so tief, wie der Oribi2 an den Knöcheln ausgeschnitten ist, wird der Schnee schnell seinen Weg ins Schuhinnere finden. Jedoch kann man vom Hersteller Icebug passend für alle Laufschuhe Gamaschen dazu kaufen.
Profil und Spikes:
Die Anzahl der Spikes (14) hat mich überrascht, denn so viele hätte ich nicht erwartet. Denn die Schuhe anderer Hersteller warten mit deutlich weniger Spikes auf. Auch die Sohle mi ihren großen Abständen im Profil war für mich etwas ungewohnt. Ich war daher um so mehr gespannt, wie sich das wohl beim Laufen anfühlen wird. Die Gummimischung der Sohle ist eine eigene Entwicklung der Firma Icebug.

Passform:
Der Schuh passt meiner Meinung nach am besten bei normalen bis schlanken Füßen. Die Zehenbox ist für meine Füße sehr gut passend und nicht zu breit geschnitten. Der Fuß sitzt angenehm im Schuh und wird gut durch die hochgezogene Fersenkappe gehalten. Um den Oribi2 so leicht machen zu können ist natürlich das Polstermaterial auf ein Minimum reduziert worden, was den Komfort-Faktor beim Tragen ein wenig einschränkt. Die Gore-Tex Membran macht das Außenmaterial etwas steif und im Vergleich zu anderen Schuhen die ich besitze ist er nicht ganz so bequem.
Testdauer bisher:
10 Kilometer auf Asphalt
37 Kilometer auf Schnee und vereisten Forstwegen
17 Kilometer auf Trails und Schotterwegen (ohne Schnee)

Laufeigenschaften:
Die Anzahl der Spikes lassen es bereits vermuten – unbemerkt bleibt man als Läufer in diesen Schuhen nicht. Ich höre mich an wie ein kleines Pony, das auf der Straße trabt. Aber mal abgesehen von dem Geräusch sind die Spikes beim Laufen auf Asphalt nicht zu merken. Da drückt sich nichts unangenehm durch die Sohle durch, was mich positiv überrascht hat.
Den ultimativen Test habe ich ja bereits beim Event mit der Laufbar München gemacht und der Schuh hat beim Sprint auf purem Eis wirklich Weltbesten Grip bewiesen. Doch auch bei meinen Ausflügen auf winterliche Trails hat mich der Grip bisher nie im Stich gelassen. Ich muss mir tatsächlich keine Sorgen machen ausrutschen, sondern kann die Strecke genießen. Auf den verschneiten und vereisten Trails rund um Grainau bin ich meinem Wettkampfpartner Mario beim Downhill ziemlich davongelaufen. Denn ich habe bergab gut Gas geben können, während er ohne Spikes eher vorsichtig die steileren Stellen hinunter geeiert ist.
Kennt ihr das vorsichtige Trippeln auf nassen Holzbrücken? Kein Problem, mit den Spikes seid ihr safe! Auch auf Trails und Schotterwegen greift das Profil. Speziell wenn viel Schnee liegt setzt sich das Profil mit seinen großen Abständen nicht so schnell zu und die Spikes können ihren Job machen. Jedoch kommt für mich persönlich in diesen Leichtgewichten nicht die ganz große Lauffreude auf. Denn bin ich bereits bequemere Schuhe gelaufen. Damit meine ich allerdings nicht die Dämpfung, denn die finde ich absolut ausreichend. Aber etwas gepolsterter, etwas weicher könnten sie sein.


Fazit:
Der Oribi2 ist der Schuh, der euch auf Forstwegen mit festgetretenem Schnee, vereisten Downhills und rutschig-nassen Holzbrücken niemals im Stich lassen wird. Die 14 Spikes greifen immer und der Schuh klebt am Untergrund. Wenn ihr im Winter auf Schnee und vereistem Gelände in den Bergen unterwegs seid, kann ich euch den Icebug Oribi2 GTX absolut empfehlen.
Einen kleinen Abzug gibt es beim Komfort, der jedoch sicher subjektiv ist.
Auch wichtig: Die Spikes blieben gut in ihre Verankerung in der Gummisohle drin stecken, sie werden durch das Laufen auf Asphalt nicht in die Sohle hineingedrückt und die Spitzen zeigen weiterhin alle nach unten. Allerdings muss ich gestehen, dass der Oribi2 nicht meine erste Wahl auf Asphalt ist, denn er ist fürs Laufen im Gelände gemacht.
Zusammenfasend gebe ich also eine ganz klare Kaufempfehlung, wenn ihr einen Schuh sucht, mit dem ihr verschneite und vereiste Trails meistern könnt. Der für einen Laufschuh ziemlich hohe Preis ist natürlich schon eine Hausnummer, für mich aber aufgrund des hervorragenden Grips gerechtfertigt.


Fast alle meine Lieblingslaufsachen für den Winter habe ich auf diesem Bild an.

Kurz zu den Daten:
– Überrock zum Tragen über der Laufhose
– Isolation aus synthetischen Fasern (60 g)
– Schmutz- und wasserabweisend (nicht wasserdicht)
– Fronttasche (passend z.B. für iPhone 7)
– Stretch-Einsätze an den Seiten
– Zwei-Wege-Reißverschluss rechts
– Reflektierende Blumenaplikation
Erster Eindruck:
Letztes Jahr im Februar habe ich die Firma Skhoop beim Schlendern über die ISPO kennengelernt. Da ich Laufröcke liebe und diese bisher nur im Sommer statt einer kurzen Hose trage, war ich sofort von den Produkten der schwedischen Firma angetan. Denn die Röcke lassen sich als Windstopper und wärmende, zusätzliche Schicht über einer langen Hose tragen.
Ich habe das Model Katarina Mini Skirt in schwarz. Der Rock ist sehr leicht an- und auszuziehen. Man kann ihn komplett öffnen, so dass man sich eine Art Stoffbahn um die Hüfte legt und sie mit dem Zwei-Wege Reißverschluss einfach schließen kann.


Testdauer:
rund 70 Kilometer
Trageeigenschaften:
Ich habe den Rock als Presse-Exemplar in Größe M bekommen. Er passt mir gut, wenn ich ihn etwas weiter auf der Hüfte trage anstatt in der Taille. Denn dort ist er für meinen Körperbau etwas weit geschnitten. Die elastischen Einsätze an den Seiten bieten einr gute Bewegungsfreiheit.
Der Rock wird oben am Bund per Reißverschluss nach unten hin geschlossen. Wenn ich also etwas größere Schritte machen muss, kann ich den Reißverschluss einfach ein Stück öffnen und davon springen 

Auch auf längeren Strecken überzeugt der Rock mit Komfort und ist nicht hochgerutscht. Vielleicht liegt es daran, dass er etwas locker sitzt, deshalb viel Bewegungsfreiheit bietet und man ihn möglicherweise auch größenmäßig nicht zu knapp nehmen sollte.
Wenn ich in den Bergen unterwegs bin, habe ich gerne mein Smartphone schnell zur Hand, um das ein oder andere Bild zu machen. Da kommt es mir sehr gelegen, dass der Skhoop Skirt eine Vordertasche besitzt, in die laut Hersteller ein Smartphne bis zur Größe des iPhone 7 hinein passt. Nun ja, ich habe seit einiger Zeit ein iPhone 7 Plus. Das passt dort leider nicht mehr hinein. Allerdings habe ich mit meinem alten Smartphone einen Test gemacht und es beim Laufen in der Vordertasche verstaut. Zugegebenermaßen war das nicht sehr bequem und der Rock hat sich wegen des Gewichts ständig gedreht. Das fand ich dann so nervig, da die Vordertasche mit dem Smartphone ständig an einer anderen Stelle war, dass ich wieder dazu übergegangen bin und wie vorher mein Handy im Laufrucksack verstaut habe. Die Vordertasche bleibt bei mir seither leer, oder wird nur für ein Taschentuch oder ein Stückchen Traubenzucker genutzt.

Pflege:
Nach dem Tragen wasche ich den Rock ganz normal mit meinen anderen Laufsachen. Durch die Synthetik-Isolation ist er sehr pflegeleicht. Das war auch der Grund, warum ich mich eher für diesen Rock, anstatt für einen mit Daunenfutter entschieden habe.
Preis:
Zugegebenermaßen ist der Skhoop Mini Skirt nicht gerade günstig. Das Modell, das ich trage kostet $119,-. Bei outnorth.de gibt es einen vergleichbaren Rock.
Fazit:
Der Skhoop Katarina Mini Skirt ist für mich bei kaltem und windigen Wetter fürs Trailrunning nicht mehr wegzudenken. Die einfache Möglichkeit, ihn über die Hose zu ziehen ohne Verrenkungen auf einem Bein anzustellen zu müssen ist genial. Ganz besonders gefällt mir der Reißverschluss zum Regulieren für zeitweise mehr Bewegungsfreiheit.
Ein klarer Pluspunkt ist für mich auch der Stylefaktor mit diesem Überrock. Ich finde ihn einfach schön und in schwarz passt er wunderbar zu jedem Outfit. Allerdings habe ich auch schon mit lila oder grün geliebäugelt. Denn der Rock wird in mehreren Farben angeboten.
In die Vordertasche werde ich zukünftig aber nur sehr leichte Dinge packen, mein Telefon jedoch nicht mehr.
Dennoch bin ich vom Skhoop Skirt begeistert und kann ihn wirklich weiterempfehlen. Wenn ihr gerne im Winter draußen seid beim Wandern, Trailrunning, Schneeschuhwandern oder Skitouren gehen, dann werdet ihr sicher auch viel Freude an diesem Rock haben.


Fotos: Running Geo
Enthält Werbung für Skhoop
Zugegebenermaßen bin ich in der Vergangeinheit nicht besonders experimentierfreudig gewesen, was unterschiedliche Schuhmodelle und -marken angeht. Mit meinem gestiegenen Laufpensum in den letzten Jahren musste ich jedoch feststellen, dass es meinen Füßen richtig gut tut nicht immer in dem selben Modell laufen zu müssen. Darüber hinaus ist natürlich auch meine Neugierde gewachsen!
Ich wollte herausfinden, ob es wirklich einen Unterschied macht, verschiedene Schuhe für unterschiedliches Terrain oder Herausforderungen zu besitzen. Ganz klare Antwort: Ja, es macht einen Unterschied! Deshalb möchte ich euch hier den The North Face Ultra Vertical vorstellen, einen Trailrunning Schuh der für das Laufen in technisch schwierigem Gelände gemacht wurde.
Zum ersten Mal habe ich diesen Schuh auf der Outdoor Messe 2016 in Friedrichshafen gesehen. The North Face präsentierte dort eine neue Technologie für die Zwischensohle ihrer Laufschuhe. Verbesserte Dämpfungs-, sowie Trageeigenschaften im hochalpinen Bereich, also auf Geröll und Felsen, sollten die Vorzüge Ultra Vertical sein. Meine Erwartungen waren zugegebenermaßen sehr hoch und ich hatte ihn damals schon als Wettkampfschuh 2017 im Kopf.

Kurz zu den Daten:
Obermaterial: atmungsaktives, offenes Meshgewebe mit FlashDry
Technologie
Zwischensohle: Snake Plate
-Technologie schützt den Fuß vor punktuellem Druck durch spitze Steine
Dämpfung: CRADLE
GUIDE mit zwei Härtegraden für natürliche Dämpfung
Sohle: Vibram® Megagrip-Laufsohle
Stollen: 5 mm
Sprengung: 6 mm
Gewicht: 271 g pro Schuh bei US Damen Größe 8.5
Preis: 140,-€
Testdauer bisher: 90 Kilometer
Erster Eindruck:
Auch wenn die Form des Ultra Vertical an die des Ultra MT von The North Face erinnert, handelt es sich optisch um einen komplett neuen Schuh. Auch das Tragegefühl unterscheidet sich deutlich. Das luftige Mesh auf der Oberseite, durch das man die Socken durchsehen kann ist perfekt für den Sommer! Trotzdem ist das Material vorne an der Kappe, sowie an den Seiten teilweise mit einem gummierten Gewebe verstärkt, damit keine Steinchen hindurch gelangen können und auch um ein Einreißen des Obermaterials zu verhindern.


Richtig neugierig gemacht auf den ersten Lauf hat mich die Sohle – das aggressive Profil verspricht guten Halt. Für mich ist das mental ein ganz entscheidender Punkt, denn wenn ich der Griffigkeit meiner Schuhe nicht vertrauen kann, dann laufe ich nicht rund. Wisst ihr was ich meine?
Passform:
Voller Euphorie habe ich die Schuhe nach dem ersten Begutachten anprobiert und war danach etwas irritiert: Obwohl ich bei The North Face in allen Schuhen Größe 9 trage, bin ich hier mit den Zehen hin- und her gerutscht und konnte mir deshalb beim ersten Testlauf in den Münchner Isartrails plötzlich nicht mehr vorstellen mit diesen Schuhen über die Alpen zu flitzen. Jedoch wollte ich diesen Gedanken nicht aufgeben und habe den Schuh eine halbe Nummer kleiner probiert. Zum Glück! Denn der passt!
Richtig gut gefällt mir auch noch, dass er an der Aussenseite am Knöchel etwas ausgeschnitten ist und ich meine etwas tief sitzenden Knöchel dadurch nicht aufreibe. Dennoch bietet der Schuh perfekten Halt in der Fersenkappe, ohne dass ich ihn zu fest schnüren muss. Für Läufer mit schmalem oder normal breitem Fuß bietet der Ultra Vertical meiner Meinung nach den besten Komfort.
Laufeigenschaften in technischem Gelände:
Nachdem ich die Ultra Vertical in der für mich passenden Größe hatte, konnte ich sie zweimal in den Münchner Isartrails und bei ein paar Intervallen auf Schotterwegen testen. Dann stand ein Kurzurlaub auf Mallorca an, bei dem wir raus in die Natur und über die felsige Küste laufen wollten. Idealer Testuntergrund und erste Bewährungsprobe für den Ultra Vertical.

Im Südosten von Mallorca ging es für uns 10 Kilometer entlang der rauen und zerklüfteten Küste über teilweise scharfkantige Felsen und in kurzen Ab- und Anstiegen durch mehrere Schluchten. Zwischendurch war auch immer mal ein Stück Schotterweg dabei, aber im wesentlichen war es eine technisch anspruchsvolle Tour.
Dabei habe ich es natürlich genau wissen wollen und bin manchmal extra auf spitzen Felsen gelaufen. Von der Dämpfung des Ultra Vertical bin ich auf den bisherigen Strecken sehr zufrieden. Allerdings war noch kein Lauf mit mehr als 30 Kilometern am Stück dabei. Auf langen Läufen wird sich dieser Schuh also bei mir noch beweisen müssen.



Auch die sogenannte Snake Plate in der Mittelsohle hält, was sie verspricht – spitze Felsen und Steine tun der Lauffreude keinen Abbruch und den Stollen konnten die mallorquinischen Felsenlandschaften nichts anhaben. Es war weder Profilabriss noch Abrieb erkennbar.
Auf einem Stück ausgewaschenem Fels bin ich bergab gelaufen – auch hier spielte die Vibram Sohle ihre Vorzüge aus und klebte förmlich am Untergrund. Da wir an der Küste unterwegs gewesen sind, könnt ihr euch sicherlich vorstellen, dass ich aus Versehen nicht nur ein Mal ins Wasser getappt bin. Durch das dünne Mesh stand der Schuh natürlich sofort unter Wasser. Doch das ist jedesmal wieder schnell raus gegangen und durch die Hitze waren die Schuhe im nu wieder trocken.

Fazit:
The North Face bezeichnet den Schuh als “Die ultimative Wahl für anspruchsvolles Gelände.“, das kann ich nach meinem Ausflug an die felsige Küste von Mallorca nur bestätigen. Auch auf den technisch anspruchsvollen Trails im Kufsteiner Land hat sich der Ultra Vertical bisher sehr gut geschlagen. Mit der neuen Zwischensohle hat The North Face einen guten Schritt nach vorne gemacht. Laufen über Felsen und spitze Steine macht einfach Spaß! Durch die leichten Verstärkungen des dünnen Obermaterials wird dessen Haltbarkeit gesichert und die Atmungsaktivität des Mesh Gewebes habe ich mittlerweile sehr zu schätzen gelernt.
Die Megagrip Sohle von Vibram mit dem aggressiven Profil klebt regelrecht am Untergrund, auf den Grip kann ich mich verlassen!
Probiert den Schuh ruhig eine halbe Nummer kleiner, als ihr sonst bei Laufschuhen tragt. Meiner Meinung nach fällt er größer aus, als die andern Trailrunning Schuhe von The North Face. Der Ultra Vertical ist zur Zeit mein Lieblingsschuh, deshalb werde ich ihn auch auf den Transalpine Run mitnehmen.

Kein gesponserter Beitrag. Von diesen Schuhen bin ich persönlich wirklich überzeugt.
An spektakulären Bergwelten mangelt es uns hier in Oberbayern wirklich nicht. Nach einer guten Stunde Fahrzeit von München aus kann man laufend, wandernd, kraxelnd in die atemberaubende Bergwelt eintauchen.
Wenn ihr nach einem ganz besonderes Naturerlebnis sucht, dann plant doch in eine eurer nächsten Wanderungen die Durchquerung der atemberaubenden Partnachklamm ein. In dieser imposanten, 800 Meter langen Schlucht ist man wie in einer anderen Welt! Egal wie das Wetter draußen ist – durch die tosenden Wasserfälle und die tropfenden Felsen herrscht dort auch im Sommer ein nasses und kaltes Klima. Dunkle Höhlen im Stein und die schmalen, gesicherten Gänge durch die Schlucht zaubern für diejenigen, die sich darauf einlassen, eine mystische Stimmung.
In diese zauberhafte Location hat uns The North Face für eine Promo Aktion eingeladen: Die neue Apex Flex Jacke sollte uns warm und trocken halten, während wir einen Fotografie Workshop vom German Roamer Talent Jannik Obenhoff genießen durften.
Die vorgestellte Softshelljacke ist die erste ihrer Art auf dem Markt, die aufgrund einer durchgängigen Gore Tex Membran komplett wasserdicht ist. Durch das weiche Softshell Material ist sie im Gegensatz zu herkömmlichen Regenjacken super komfortabel und kommt ohne die raschelnde Geräuschkulisse daher. Kennt ihr nicht auch dieses typische Geräusch einer Regenjacke? Damit ist jetzt Schluss! 
Der Einladung zu diesem besonderen Ausflug ist also eine ganze Busladung an Outdoor Fans gefolgt, die das Draußen-sein bei jedem Wetter genießen und ich habe die Gelegenheit auch gerne genutzt, um die Jacke zu testen.
Vor der Abfahrt in München haben wir die Testjacken ausgehändigt bekommen und konnten uns schon einmal mit ihnen vertraut machen. Natürlich musste ich sie sofort anprobieren!
Schon während der Busfahrt von München nach Garmisch konnte ich es kaum erwarten, endlich mit der Tour in die Partnachklamm zu beginnen. Am Olympiastadion in Garmisch angekommen, ging es gleich flotten Schrittes los. Das Wetter war hier eher sonnig und fast zu warm für eine Jacke. Doch als wir an der Partnach entlang gingen und sich am Wegrand die ersten moosbewachsenen Felsen türmten, war ich ziemlich froh die wärmende Softshell Jacke zu tragen.

Foto: Sandra Steh, www.steh.de
Am Eingang der Klamm haben wir gehalten und Jannik hat uns wertvolle Tipps zur Kameraeinstellung bei schlechten Lichtverhältnissen und zur Motivwahl gegeben. Jetzt wollten wir natürlich selbst auch den Auslöser drücken und das eben erfahrene in die Tat umsetzen.

Jannik Obenhoff gibt uns Tipps zur Fotografie bei schlechten Lichtverhältnissen. Foto: Sandra Steh, www.steh.de

Foto: Sandra Steh, www.steh.de

Foto: Sandra Steh, www.steh.de
Als wir die Klamm betreten hatten mussten wir die Kapuzen aufziehen, da ein Rinnsal den nächsten jagte. Es war gar nicht so leicht, keine Wasserspritzer vorne auf die Linse zu bekommen. 
Die Zeit in der Klamm verging wie im Flug, obwohl wir uns eine ganze Weile dort aufgehalten haben und immer wieder vor und zurück gelaufen sind – auf der Suche nach der spektakulärsten Stelle, dem schönsten Motiv.

Foto: Sandra Steh, www.steh.de
Bei uns Teilnehmern sind an diesem Tag viele tolle Bilder entstanden, die wir für einen Fotowettbewerb auf der Facebookseite von Never Stop Munich posten können. Ich bin schon sehr gespannt, welches Bild gewinnen wird!

Dieses Bild habe ich geknipst und es ist zu meinem Lieblingsbild geworden. Seht ihr den kleinen Geist im Wassertropfen? 
Und unsere Testjacke? Ist die Apex Flex nun wirklich die revolutionäre Softshelljacke?
Erster Eindruck und Verarbeitung
Ich persönlich finde die Farbauswahl für Frauen sehr gelungen: Leuchtende Farben, die aber nicht zu grell wirken, oder ein dezentes dunkelgrau stehen zur Auswahl.
Beim Entgegennehmen meiner Testjacke ist mir das Gewicht aufgefallen – sie ist etwas schwerer als ich gedacht hatte. Vielleicht bin ich es aber aus dem Trail Running Bereich schon zu sehr gewöhnt, mit ultra leichter Ausrüstung unterwegs zu sein. 
Die Jacke fühlt sich außen wie innen sehr weich an, hat ein formstabiles, aber elastisches Material und man kann bereits erahnen, dass das nahtverschweiste Gewebe Regenwasser abhalten wird.
Tragekomfort und Wetterschutz
Die Jacke sitzt sehr angenehm, das Frauenmodell hat einen femininen, zeitlosen Schnitt. Die Kapuze ist groß genug, dass Frau auch einen Zopf tragen kann und trotzdem der ganze Kopf gut in der Kapuze Platz findet.
In die reißverschlussgesicherten Außentaschen passt sogar mein Handy mit seiner sehr ausladenden Miezekatzenhülle prima hinein, was für mich ziemlich wichtig ist, da ich es eigentlich ständig dabei habe.
Wir haben ziemlich viel Zeit im nasskalten Klima verbracht. Aus lauter Neugierde und für ein paar lustige Bilder habe ich mich auch direkt unter das fließende Wasser gestellt – die Jacke hält wirklich 100% trocken! Da die Apex Flex nicht nur wasser- sondern auch komplett winddicht ist, war mir auch nach längerem Warten, Zuhören und Fotografieren immer wohlig warm.
Ein geflügelter Spruch beim Bilder machen lautet: „Die Beine sind der beste Zoom.“ Klar muss man sich als Fotograf auch viel bewegen, das flexible Stretch-Gewebe der Jacke engt nicht ein und macht jede Bewegung mit.
Fazit
Die neu auf den Markt gekommene Apex Flex Regenjacke von The North Face ist eine kleine Sensation unter den Bergjacken. Sie vereint innovativste Materialien und ein gelungenes, modernes Design. Entstanden ist somit eine Softshelljacke, die sich flexibel und bequem wie ein Hoody anfühlt, dabei aber 100% wasser- und winddicht ist.
Das weich gewebte Material an der Innenseite der Jacke fühlt sich sehr angenehm an. Auch, wenn man nur ein T-Shirt unter der Shelljacke trägt. Für mich ist sie somit die Allroundjacke und für Outdoor Aktivitäten vom Frühjahr bis in den Herbst perfekt geeignet!
Das Material ist etwas steifer, als ich es von einer Softshelljacke gewohnt bin. Daher kann die Jacke nicht einfach in den Wanderrucksack hineingestopft werden, wie ich das von meinen Softshell- oder Regenjacken gewohnt bin. Dennoch war ich richtig begeistert von Apex Flex und gebe eine klare Kaufempfehlung!

Foto: Sandra Steh, www.steh.de

Foto: Sandra Steh, www.steh.de

Foto: Sandra Steh, www.steh.de

Foto: Sandra Steh, www.steh.de
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Wer ist denn neprosport® und was ist dieses Protein Plus? Hinter neprosport® steht die Firma Nestmann Pharma GmbH aus Bamberg, die bereits seit mehr als 60 Jahren pflanzliche und homöopathische Arzneimittel herstellt. Mit neprosport® kommen innovative und hochwertige Sportprodukte aus dem Bereich Nahrungsergänzung und Hautpflege für Spitzenathleten und Freizeitsportler hinzu. Dabei engagiert sich die Firma in hohem Maß für einen “sauberen Sport” und gegen Doping, denn die Produkte werden jährlich nach den strengen Richtlinien der Kölner Liste überprüft und so können wir als Sportler und Verbraucher sicher gehen, dass keinerlei Stimulantien, Steroide und verbotene Stoffe der WADA-Liste (World Anti-Doping Agency) enthalten sind.
Das High Protein Plus ist ein Proteingetränk mit den basischen Mineralsalzen Natrium- und Kaliumhydrogencarbonat, mit L-Carnitin und Vitaminen. Dabei ist es ohne Fett und zuckerfrei und perfekt geeignet für die Versorgung des Körpers nach einem intensiven Training oder Wettkampf.


Zugegebenermaßen bin ich etwas skeptisch, was das Thema Verträglichkeit von Proteingetränken angeht. In der Vergangenheit habe ich immer mal wieder den Versuch gestartet und Proteinshakes genommen, was für mich und meinen Bauch leider nicht immer glücklich endete. Darum habe ich mir richtig lange für eine ausgiebige Testphase Zeit gelassen und konnte dabei aus meinem Vorrat zehren.
Der Versuch ist absolut geglückt und ich bin unglaublich froh berichten zu können: Die Powder von neprosport® vertrage ich mit meinem sensiblen Läufermagen ausgesprochen gut!
Was mich jedoch wirklich dazu bewogen hat über den wunderbaren Proteindrink zu schreiben ist, dass es mir bei der Regeneration auf dem Transalpine Run und in der Zeit danach richtig gut geholfen hat.
Über den Shake habe ich nach den Etappen Flüssigkeit getankt und die reichlich ausgeschwitzten Mineralien zurück geführt, sowie BCAAs für die Muskeln zu mir genommen. Eine schnelle Regeneration ist auf einem so kräftezehrenden Wettkampf wie dem TAR sehr bedeutend.

Foto: Annika Hoffmann


Foto: Annika Hoffmann
Manchmal gibt es bei mir das High Protein Plus in einem Shake, den ich gerne mal als Zwischenmahlzeit vertilge. Meistens jedoch trinke ich eine Portion davon nach dem Krafttraining, als leckere Belohnung. Meine Lieblingssorten sind Cappuccino und ganz besonders: Himbeer-Quark. Diese neue Sorte hatte es mir von Beginn an auch aus optischen Gründen sehr angetan: Es sind getrocknete Himbeerstückchen im Pulver drin!

Mein Lieblingsrezept für einen Zwischenmahlzeit-Shake mit Himbeer-Quark ist:
3 Messlöffel High Protein Plus Himbeer-Quark
50 g zarte Haferflocken
1 sehr reife Banane
1 Handvoll gefrorene Himbeeren
300 ml Mandelmilch
Alle Zutaten im Blender gut miteinander mixen. Besonders im Sommer finde ich diesen Shake genial!

Wer also auf der Suche nach einem gut verträglichen Protein Drink ist, der sollte unbedingt die Produkte von neprosport® ausprobieren!
Gewinnspiel (Teilnahmebedingungen):
Und ich habe nun auch die wunderbare Möglichkeit bekommen, gleich vier Packungen High Protein Plus samt neprosport® Shaker verlosen zu dürfen. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können schreibt ihr unter diesem Beitrag einen Kommentar mit der Geschmacksrichtung, die ihr gerne gewinnen möchtet und bei welchem Sport der Protein Drink eure Regeneration unterstützen soll.
Das Gewinnspiel läuft vom 8.10.2016 23:00 Uhr – 16.10.2016 23:00 Uhr. Die vier Gewinner werden aus allen Kommentaren ausgelost und am Montag, den 17.10.2016 per E-Mail benachrichtigt. Ich drücke euch die Daumen!
In sportlicher Kooperation mit neprosport.
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Schönes Wetter und Sommerferien machen die Parkplatzsuche in Wanderregionen meistens ziemlich schwierig. Wir hatten aber von unserem letzten Ausflug zum Walchensee mit Aufstieg auf den Jochberg noch einen Parkplatz an der Kesselbergstraße in Erinnerung, den wir auch an diesem Tag angesteuert haben. Aufgrund der späteren Uhrzeit war dort wie erwartet auch schon viel weniger los.

Ausgerüstet mit den Outdoor Mahlzeiten Soja Curry und Chicken Madras von Forestia, ein paar Knabbereien für unterwegs und natürlich mit langer Kleidung und Stirnlampen für den Abstieg, haben wir uns über eine Forststraße an den Aufstieg zum Herzogstand gemacht.

Nach kurzer Zeit schon kam ein Schild mit der Aufschrift „Aussichtspunkt“. Selbstverständlich sind wir dem kleinen Pfad gefolgt und wurden mit einem grandiosem Blick auf den Walchensee und die umliegende Bergwelt belohnt. Auf mich übt der Walchensee so eine starke Anziehungskraft aus. Von allen umliegenden Bergen aus betrachtet ist er jedes Mal aufs Neue faszinierend.

Immer wieder gab es einen herrlichen Panoramablick oder eine schöne steinerne Wand, an der wir vorbei gelaufen sind. Wir haben versucht, diese bezaubernden Kleinigkeiten einzufangen.

Schon von weitem konnte man das Herzogstand Haus sehen, der Weg zog sich in einer ausgedehnten Linkskurve am Hang entlang.

Nach dem Herzogstand Haus war es für uns aber schon deutlich sichtbar: Oben am Gipfel ging es noch zu wie am Stachus! Viele Wanderer tummelten sich am Aussichtspavillon und so sind wir spontan nach links auf den Martinskopf gestiegen. Dieser ist knappe 100 Höhenmeter niedriger, dafür waren wir näher am Walchensee dran und das Beste: Wir hatten den Gipfel komplett für uns alleine.


Das Abendlicht färbte sich immer rötlicher und wir konnten einen atemberaubenden Sonnenuntergang genießen.
Dazu gab es dann auch endlich wie versprochen ein leckeres Abendessen. Für die Zubereitung der Outdoor Mahlzeiten von Forestia braucht man weder einen Gaskocher, noch einen Topf zum erhitzen. Man steckt einfach den Beutel mit Essen in die zugehörige Plastiktüte und gibt einen Schluck Wasser dazu. In der Plastiktüte befindet sich ein kleines Säckchen, das sich bei Kontakt mit Wasser stark erhitzt und auf diesem Weg das Essen erwärmt.

In den 12 Minuten, in denen das Essen gekocht wird, konnten wir wunderbar chillen und das Farbspiel des Sonnenuntergangs beobachten. Ich hatte weder das Soja Curry noch das Chicken Madras vorher ausprobiert. Beide Gerichte fand ich unglaublich lecker. Wer mich und meinen großen Hunger kennt, dem muss ich aber noch sagen: Beim Chicken Madras habe ich wirklich nur einen Löffel probiert. Nicht, dass ihr denkt ich habe Alex dann doch das versprochene Abendessen weggefuttert, nachdem ich ihn unter diesem Vorwand auf die Tour mitgenommen habe. 

Alle Gerichte aus dem Sortiment von Forestia sind „richtiges Essen“ und nicht stark verarbeitete, getrocknete Produkte, denen man erst mit einer Ladung Wasser wieder etwas Leben einhauchen muss. Damit ist diese Verpflegung zwar etwas schwerer, der Geschmack und das Wissen um die schonende Verarbeitung ist es mir auf jeden Fall wert, die extra Gramm mit auf den Berg zu tragen. Die Mahlzeiten kommen zudem gänzlich ohne Konservierungs- und Farbstoffe aus.

Wir sind nach dem Essen noch ein Weilchen am Gipfel sitzen geblieben. Für den Abstieg haben wir uns warme Sachen angezogen und die Stirnlampen aufgesetzt und den Weg zurück im Dunkeln in Angriff genommen. Es wäre auch schön gewesen, oben auf dem Martinskopf zu übernachten. Aber meinen Miezekater wollte ich nicht so lange alleine lassen.
Unsere Wanderung war keine Rundtour, wir sind daher auf dem selben Weg wieder abgestiegen. Die Route über die südliche Seite des Martinskopfes bis zur Talstation der Herzogstand Bahn ist jedoch auch sehr zu empfehlen.
Die Verpackungen unseres Abendessens von Forestia haben wir in den Plastiktüten, in denen die Mahlzeiten erhitzt wurden, selbstverständlich wieder mitgenommen und keine Spuren hinterlassen.
Wenn ihr euch für die leckeren Gerichte von Forestia interessiert, dann schaut doch einfach in ihrem Online Shop vorbei. Das Angebot an vegetarischen und veganen Mahlzeiten wird laufend vergrößert.
In schmackhafter Kooperation mit Forestia.
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Neue Schuhe sind wunderbar! Ich habe den Salomon Speedcross 4 auf dem Berglauf im Rahmen der Zugspitz Trailrun Challenge getestet.
Dabei hatte ich sogar wunderschöne, neue Schuhe von SportScheck zum Testen bekommen: Den Salomon Speedcross 4 GTX, der farblich so gut zu meinem himmelblauen Salomon Trailrunning Outfit passt! Ja, da bin ich ganz „Mädchen“
Den Speedcross 4 gibt es in richtig tollen Farbvarianten. Was das Obermaterial betrifft, ist er wie sein Vorgänger in einer Basisversion, als „CS“ mit Climate Shield im Vorderfußbereich und auch als „GTX“-Version mit GoreTex-Membran erhältlich. Wer den Speedcross 3 mag, wird auch mit dem 4er seine Freude haben. Geändert hat sich nicht viel. Er hat das Design der Sohle des Speedcross PRO bekommen und die Aussparungen an den Knöcheln sind etwas niedriger. Dadurch soll man in diesem Schuh agiler und schneller laufen können.

Noch ein paar Faxen vor dem Start. Da wusste ich noch nicht, wie schwer ich es bei diesem Lauf haben würde.
Für meinen Laufpartner Mario und mich war es der letzte gemeinsame Wettkampf vor dem Transalpine Run. Wir haben uns relativ kurzfristig entschlossen, an diesem Lauf im Rahmen der Zugspitz Trailrun Challenge teilzunehmen und haben ihn als zugegeben teure Alternative zu einem selbst organisierten Trainingslauf in den Bergen bestritten. Natürlich interessierte mich dieser Lauf auch brennend, da Mario ihn vor drei Jahren bereits gefinished und oft davon erzählt hat. Mit Plan B kümmert sich nun ein Veranstalter um die Organisation und Durchführung des Laufs, dem ich absolut vertraue. Der Berglauf war ja aufgrund einiger Unfälle vor drei Jahren in die Schlagzeilen geraten.
Am Vorabend des Wettkampfs ereignete sich in München der schlimme Amoklauf im OEZ. Ich saß noch lange erschrocken und fassungslos vor dem Fernseher und bin natürlich nicht zur Ruhe gekommen. In der Früh um 3:00 Uhr habe ich mich kurz mit Mario über WhatsApp besprochen, ob wir angesichts dieses schrecklichen Ereignisses überhaupt starten wollen. Wir haben uns dann für den Berglauf entschieden und sind quasi mitten in der Nacht, um kurz vor 4:00 Uhr nach Ehrwald aufgebrochen.
Dort angekommen konnten wir noch ein paar der „üblichen Verdächtigen“ Trailläufer begrüßen, die auf der Marathon-Distanz ins Rennen gingen. Darauf hin haben wir sie mit einem herzlichen Applaus auf die Strecke geschickt.
Bei mir setzte vor dem Start natürlich wieder die übliche Anspannung und Aufregung ein, aber irgendwas war anders als sonst. Mir war so richtig schlecht und ich habe meinen Kreislauf einfach nicht in Schwung bekommen. Zudem war es viel wärmer, als ich es aus der Wettervorhersage in Erinnerung hatte. Ich war irgendwie auf Regen eingestellt, um den Speedcross 4 in GoreTex gleich ordentlich auf den Zahn zu fühlen. Der Sommer ist vielleicht ohnehin nicht gerade die ideale Jahreszeit, um wasserdichte Schuhe zu testen. Und was für mich ganz persönlich wirklich krass war: Ich hatte die Schuhe vorher nur einmal kurz daheim anprobiert, bin aber noch nicht in ihnen gelaufen.
Bei schönstem Sonnenschein kam für uns Bergläufer um 9:00 Uhr der Startschuss. Ich habe es langsam angehen lassen, denn so richtig Puste hatte ich nicht. Mario war deutlich weiter vorn, da hätte ich an diesem Tag nicht mithalten können.

Beim Zugspitz-Berglauf lief es nicht so einfach wie in den Wettkämpfen zuvor. Foto: Sportograf

Der Aufstieg nach der 1. Verpflegungsstelle an der Ehrwalder Alm. Foto: Sportograf
Der steile Anstieg nach der ersten Verpflegungsstation erfolgte erst auf Schotter und dann auf einer sehr steilen Skipiste. Also zumindest im Winter wird sie als Skipiste genutzt. Im Sommer ist es eher eine begrünte Kuh-Piste. Als dieser Anstieg geschafft war ging es 100 Höhenmeter bergab auf Schotterstraßen und kleinen Trails. Diese Erholung war nur von kurzer Dauer, es ging ja dann weiter bergauf und die richtig anspruchsvollen Teile der Strecke sollten noch kommen. Am „Gatterl“ haben wir die Grenze nach Deutschland passiert, die Kraxelei wurde immer wilder und am seilversicherten Stück der Strecke sind diejenigen mit den „langen Haxen“ eindeutig im Vorteil. Da ging es ganz schöne Felsbrocken rauf. Auf meine Schuhe konnte ich mich dabei echt verlassen. Der Grip stimmte! Ein paar Mal mussten wir kleine Bächlein durchqueren. Selbstverständlich konnte ich mich nicht zurückhalten und bin direkt durchs Wasser geschlurft. Davon kam nichts in die Schuhe rein.
An der Knorrhütte war die zweite Verpflegungsstation von Powerbar aufgebaut, leider ohne Motivations-Cola! Deshalb habe ich mir ein paar Becher des Isotonischen Getränks hinter gekippt, da ich auf der gesamten Strecke nichts essen konnte und aufgrund der Anstrengung dringend Zucker brauchte. Mir ging es elendig und Magenkrämpfe haben sich zur Übelkeit hinzu gesellt. Mein Leiden ist auch vom Sportograf bestens eingefangen worden. Da war nichts mit vorteilhaften Grinse-Bildern, obwohl die Kulisse so atemberaubend war!

Wunderschöne Landschaft auf dem Weg zur Zugspitze. Foto: Sportograf

In dieser traumhaften Kulisse sind wir gelaufen. Genießen konnte ich es leider nicht wirklich. Foto: Sportograf
Immer steiler ging es nun bergauf, die Sonne brannte und ich wurde immer langsamer. Endlich tauchten kleine Schneefelder auf, durch die unsere Strecke führte. Das habe ich gleich ausnutzen wollen und mir mit beiden Händen ordentlich Schnee an die Waden und Fußgelenke gepackt. Bei technisch anspruchsvollen, alpinen Strecken finde ich diese Abkühlung eine absolute Wohltat! Besonders wenn der Schnee und die Kälte durch den Stoff der Schuhe auch noch meine Füße kühlt… aber da war ja was. Ich hatte die Rechnung ohne das GoreTex Material gemacht! Endlich hat mich etwas von meiner maladen Konstitution bei diesem Rennen abgelenkt und ab jetzt habe ich bei jedem kleinen Schneefeld Halt gemacht, um das Material quasi herauszufordern und vielleicht doch noch nasse, kalte Füße zu bekommen.
Es hat nicht funktioniert! Der Stoff hielt dicht und glücklicherweise habe ich so kaum mitbekommen, dass ich auch das letzte und anstrengende Stück der Strecke bewältigt hatte. Bei SonnAlpin war an diesem Wettkampftag bereits das Ziel aufgebaut, das nun schneller kam als erwartet. Die letzten 700 Meter der offiziellen Streck sollten am Drahtseil ganz nach oben auf die Zugspitze führen. Von unserem verantwortungsbewussten Veranstalter wurde dies aber aufgrund einer Gewitterwarnung gestrichen.

Freude und Erleichterung im Ziel. Den Zugspitz-Berglauf habe ich geschafft! Foto: Sportograf
Mario kam mir 200 Meter vor dem Ziel entgegen gelaufen und hat mich das letzte Stück begleitet. Was war ich froh, endlich im Ziel angekommen zu sein! Mir ging es so dreckig, dass ich mich nach der Seilbahn- und Busfahrt zurück nach Ehrwald leider direkt am Kirchplatz übergeben musste. So ein krasser Tag! Und wie ärgerlich, dass es mir so schlecht ging, dass ich mich tatsächlich tagelang gar nicht richtig über den erfolgreichen Abschluss des Rennens freuen konnte.

Die bisher am härtesten erkämpfte Finisher-Medaille vom Zugspitz-Berglauf
Dieser anstrengende Wettkampf ist mir ziemlich an die Substanz gegangen, aber mental hat es mich rückblickend sogar stärker gemacht. Denn einen so harten Wettkampf mit diesen Rahmenbedingungen geschafft zu haben ist etwas, auf das ich wirklich stolz bin.
Mein Fazit zu den neuen Salomon Speedcross 4 GTX: Ehrlich gesagt überrascht hat mich, dass ich mir auf den knapp 16 Kilometern Wettkampf keine Blase gelaufen habe, was mir in neuen Schuhen eigentlich immer passiert. Trotz GoreTex ist der Schuh das Material betreffend flexibel und war die gesamte Zeit angenehm zu laufen. Ich werde den Schuh aber definitiv noch auf einer längeren Strecke ausprobieren, sehr wahrscheinlich auf einer Etappe des Transalpine Runs. Den Schneetest hat er bei mir auf jeden Fall erst einmal bestanden.

Salomon Speedcross 4 GTX

Salomon Speedcross 4 GTX

Salomon Speedcross 4 GTX
Meinem Gemüt geht es nach vielen großen Eisbechern, mit denen ich nicht erneut das Material der Schuhe getestet habe, auch schon wieder besser. 
In sportlicher Kooperation mit SportScheck.
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Muskeln ausrollen nach dem Training oder nach einem Wettkampf kann schon mal unangenehm sein.
Die Roll Recovery R8 wurde in einem Leichtathletik-Leistungszentrum in Boulder (USA) von Jeremy Nelson und einem Team von Athleten ausgetüftelt. Ziel war es dem beanspruchten „Fahrgestell“ von Läufern und Radfahrern die Regeneration zu erleichtern. Und das am besten so, dass sich die Behandlung nicht wie ein weiteres Workout anfühlt.

Die Roll Recovery R8 wurde von Athleten für Athleten gemacht.
Anders als zum Beispiel bei der Selbstmassage mit Hilfe einer Faszienrolle, kann man sich, um die Beine zu bearbeiten, mit der Roll Recovery R8 bequem auf eine Matte oder einen Stuhl setzen und muss sich nicht am Boden umständlich hin und her rollen. Das ist eine echte Wohltat, das könnt ihr mir glauben.

Sie sehen aus wie die Rollen an Inline Skates, sie sind aber hier für die Muskelregeneration gedacht.
Die Zangen-Arme, an denen die Rollen befestigt sind, werden mit starken Federn gehalten, die sich bei der Benutzung spannen. Dadurch wird über die Rollen genau der richtige Druck auf die zu bearbeitenden Muskeln weitergegeben. Die Roll Recovery passt sich durch diese Federn an unterschiedliche Beinumfänge an und ist somit für wirklich Jeden geeignet. Ähnlich wie bei Faszien- oder Triggerpunkt-Rollen wird durch die Massage die Blutzirkulation und der Stoffwechsel im Gewebe angeregt.

Der Miezekater ist auch gleich an der Roll Recovery und einem Platz auf der Matte interessiert.
Die Massagewirkung ist sehr intensiv und dadurch, dass man die Rollen rings um das Bein herum anwenden kann, ist eine Muskel- und Faszienbehandlung an allen Stellen möglich. Ein gutes Beispiel für die Vorzüge der Anwendung der Roll Recovery ist die Behandlung der Rückseite der Oberschenkel: Auf der Faszienrolle habe ich nie einen ausreichenden „Druck“ auf diese Stelle bekommen, um sie wirklich zufriedenstellend und entlastend selbst massieren zu können. Mit der Space-Zange bekomme ich das prima hin. 

Erst ist es ein wenig unangenehm – wer die Vorzüge von Gerätschaften fürs Faszientraining kennt, wird die Roll Recovery R8 lieben!
Die Anwendung am Unterschenkel ist bei mir persönlich etwas schmerzhafter als die Behandlung am Oberschenkel. Der Grund dafür ist, dass in den vergangenen Monaten meine Wadenmuskeln sehr angestrengt waren, da ich meinen Laufstil vom Fersenlauf auf den Mittel- bis Vorderfußlauf umgestellt habe. Schmerzhaft kann es auch dann werden, wenn man mit den Massagerollen auf Triggerpunkte trifft, da diese Stellen im Muskel besonders empfindlich sind. Auf der Faszienrolle ist das aber auch so. Einzig am Schienbeinknochen sollte man wirklich vorsichtig sein und mit der Roll Recovery nicht direkt auf dem Knochen rollen.
Sehr angenehm ist, dass man sich den Bereich der unteren Wadenmuskulatur sowie der Achillessehne ganz wunderbar massieren kann. Dies funktioniert ohne direkten Druck auf die Sehne zu geben, da man die Rollen seitlich an ihr entlang führen kann.

Mit der Roll Recovery R8 ist es wirklich einfach, die Beine von allen Seiten “auszurollen”.
Gleich von Beginn an war ich von der Roll Recovery R8 schwer begeistert. Auch, wenn die Anwendung am Anfang ein wenig schmerzhaft war, habe ich sofort danach einen sehr angenehmen und entlastenden Effekt auf meine Beinmuskulatur gespürt. Ich kann dieses sehr funktionale und wunderbare Quälgerät uneingeschränkt jedem Läufer und Radfahrer empfehlen.
Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und euch fragt, wo ihr die Roll Recovery R8 in Deutschland bekommen könnt, dann kann euch mein Physiotherapeut Dirk Weiduschat weiterhelfen. Er ist offizieller Roll Recovery Verkäufer und kann euch auch zu deren Anwendung beraten.
ROLL Recovery R8 – Tips from ROLL Recovery on Vimeo.
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