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Durch den schneereichen Winter lagen auf der geplanten Wettkampfstrecke noch einige Altschneefelder. Die waren auch der Grund, warum Lena vom Trampelpfadlauf eine Woche vor dem Wettkampf die ersten 20 Kilometer der Strecke nicht gemeinsam mit mir ablaufen wollte. Statt dessen haben wir eine vergleichbare Runde gedreht, die seit meinem Unfall die einzige in vergleichbarer Länge war. Also gut vorbereitet sieht anders aus. Die Teilnahme hatte ich mir aber nun mal in den Kopf gesetzt und dieser kann manchmal eben auch Berge versetzen. Also bin ich am Samstag Morgen um 07:00 Uhr nach Marquartstein gefahren.

Über den Wolken ist das Chiemgau nochmal schöner.
Der Start der langen Distanz war um 10:00 Uhr. Das ist eine ziemlich gechillte Zeit, um die Nacht vorher im eigenen Bettchen zu schlafen und nach einer guten Stunde Autofahrt vor Ort zu sein.
Die Ultras waren die ersten, die an diesem Tag gestartet sind und somit war für mich auch noch eine Lücke am Parkplatz neben Start und Ziel frei. Die Beschilderung zur Abholung der Startunterlagen war zwar richtig schön und künstlerisch gemacht: Leider waren diese Holzschilder jedoch so unauffällig, dass ich erstmal einem Trupp anderer Läufer hinterher gedackelt bin. Die Turnhalle befand sich aber genau entgegen unserer Laufrichtung. Unsere Unterlagen und die Starterbeutel gab es aus den Händen sehr freundlicher Helfer.
Nachdem ich mich am Auto umgezogen, den Rucksack mit der Pflichtausrüstung gefüllt und mein Startnummernband umgehängt hatte ging es erstmal zum großen „Klassentreffen“ im Start und Zielbereich. Natürlich hatte ich schon anhand der Starterliste gesehen, dass ich viele bekannte Gesichter sehen werde. Es war einfach herrlich, den Tag mit ein paar netten Gesprächen zu beginnen.

Vor dem Start der Ultra Distanz in Marquartstein.
Pünktlich eine halbe Stunde vor dem Startschuss haben wir unser Race Briefing bekommen. Dabei wurden nochmal letzte Informationen zur Strecke bekannt gegeben. Diese wurde am Vortag aufgrund der Schneeverhältnisse geändert. Wir sollten zwei Kilometer mehr für unser Geld bekommen. 
Mit einer Kuhglocke als Startsignal wurden wir ins Rennen geschickt, die schnellen Jungs voran. Ich habe mich eher im Mittelfeld einsortiert und wollte einfach nur heile über die Distanz kommen. Ein kurzes Stück wurden wir durch den Ort geleitet, dann ging es auch schon in den Wald. Die ersten Anstiege auf moderat steilen Forstwegen bin ich bereits schnell gewandert und so viel Strecke haben die Läufer im Vergleich auch nicht gut gemacht. Die Zeitlimits waren gut zu schaffen, auch wenn ich den Großteil der Strecke wandern sollte.
Eine halbe Stunde nach Rennbeginn waren wir im Wald in dichter Nebelsuppe unterwegs. Dämpfig und schwül war es dort. An ein Panorama war noch nicht zu denken. Immer weiter nach oben ging es in die Wolken hinein. Dank meiner Stöcke bin ich mit diesem „Allrad-Antrieb“ richtig gut voran gekommen. Erste Schneefelder waren zu durchqueren und hier wurde es wirklich steil. Ich war inmitten einer kleinen Gruppe, in der wir abwechselnd das Tempo machten.

Hochgern erreicht und endlich ein wenig Aussicht genießen.

Beim Fotografieren erwischt. Foto: Stefan Goetschl

Runter vom Hochgern nach Marquartstein. Foto: Stefan Goetschl
Endlich, kurz vor dem Gipfel des Hochgern haben sich die Wolken gelichtet und einige Läufer zückten erstmal ihr Handy, um das Panorama auf das wunderschöne Chiemgau zu fotografieren. In einer Schleife ging es noch hinauf zum Gipfelkreuz, bevor dann der erste lange Downhill anstand, der uns zurück in den Start- und Zielbereich nach Marquartstein führte. Aber alles der Reihe nach: Denn ein Teil des Downhills war ziemlich verblockt und ich bin dort eher auf allen Vieren gekrabbelt, statt von einem nassen Stein zum anderen zu springen. Das war die richtige Entscheidung, denn nach dem Lauf habe ich von einigen erfahren, die sich dort lang gemacht haben.
Am Hochgernhaus war für uns der erste Verpflegungspunkt. Ich habe nur ein paar Orangenschnitze und Wassermelone gefuttert und dann ging es auch schon weiter. Als wir eigentlich schon „unten“ angekommen waren, wurden wir nochmal eine kleine Extrarunde über eine Wiese und entlang der Tiroler Ache geschickt, bevor die Läufer der langen Distanz zum ersten Mal die Ziellinie überqueren durften. Anschließend ging es wieder hinauf. Diesmal auf der anderen Seite, zur Hochplatte. Zuerst ging es über schmale Pfade im Wald, danach über eine Fortstraße und dann wieder auf sehr schmalen, diesmal jedoch nicht so steilen Single Trails bergauf.
Mit dem Wetter, der schwülen Luft und der Hitze hatte ich an diesem Tag ziemlich zu kämpfen und ich musste eingestehen, dass ich für diese Distanz eigentlich eine längere Vorbereitungszeit gebraucht hätte. Aber hilft ja alles nichts – jetzt war ich schon am zweiten Anstieg fast oben und musste einfach nur wieder zurück nach Marquartstein.
Auf den kleinen Waldpfaden zur Hochplatte waren an dem Tag auch viele Mountainbiker unterwegs. Der Filmemacher Vale Rapp, der seit zwei Jahren unsere Never Stop München Jahresvideos dreht, war einer von ihnen und nach einem kurzen Plausch mit viel „Mimimi“ von meiner Seite bin ich weiter gelaufen. Menno, ja! An diesem Tag war es echt anstrengend.
Die Hochplatte war in dichtem Nebel. Aber meinen Panoramablick hatte ich für heute schon und ehrlich gesagt wollte ich nur noch ins Ziel. Den Downhill, der sich lange auf Forststraßen hingezogen hat fand ich nur mäßig schön. Ein paar flowige Trails wären mir da lieber gewesen. Was mir aber dann doch ziemlich aufs Gemüt geschlagen ist, waren die beiden Extrarunden kurz vor Marquartstein. Besonders das Stück entlang der Bundesstraße war wirklich nicht so fein. Ich habe dann auch noch einen Bauern gefragt, ob bereits Läufer vorbei gekommen sind, oder ob ich hier falsch bin, da ich schon so lange kein Schild mehr gesehen hatte.
Dann habe ich die Strecke wieder erkannt: Es war die selbe Extrarunde wie beim ersten Mal. Das Ziel war nicht mehr weit. Auf den letzten Metern entlang der Ache habe ich bereits gehört, dass ich wohl zu einem Song von Wham über die Ziellinie laufen werde. Das hat mich nochmal motiviert, die letzten Stufen an der Brücke hinauf zu springen und dann standen auch schon die Mädels mit den Finisher Medaillen da.

Ziemlich erledigt, aber glücklich im Ziel mit der wunderschönen Finisher Medaille aus Holz.
Ich war ehrlich gesagt ziemlich froh, im Ziel zu sein. Aber es ist herrlich, wie schnell man die Anstrengung vergessen kann. Die Strecke hatte besonders auf den ersten 20 Kilometern viele Highlights. Und das die Trails im Chiemgau wirklich wunderschön sind, wissen nun noch mehr Läufer.
Alle Helferinnen und Helfer, sowie die Bergwacht waren so freundlich und herzlich. Ganz besonders die Mädels an den Verpflegungsstationen haben sich so toll um uns Läufer gekümmert und auch sofort ein Auffüllen der Trinkflaschen angeboten. Das war richtig toll! Der erste Chiemgauer Trail Run war wirklich eine gelungene Premiere.
Fürs nächste Jahr würde ich mir etwas weniger Forststraßen im Downhill, eine bessere Markierung auf der zweiten Hälfte der Strecke, sowie Salz und Cola an allen Verpflegungsstationen und ein kostenfreies Zielbier wünschen.
Die GPS Tracks aller Distanzen könnt ihr euch bei Outdooractive herunterladen und nachlaufen.
The post 1. Chiemgau Trail Run – eine gelungene Premiere first appeared on Trail Kitchen.]]>Dieses Chaos, das mein Freund und der Miezekater geduldig ertragen, gehört zu den akribischen Vorbereitungen für den Etappenlauf des Jahres: Dem Gore-Tex Transalpine Run.
Selbstverständlich trifft die Auflistung von diversen Unterbringungsorten der Ausrüstungsgegenstände nur auf mich zu. Mario, der alte Streber, hat alles für sich optisch überschaubar und zentral an einem Ort in seinem Haus bereits vor einer Woche zusammengetragen.
Beim Packen für den Transalpine Run stehen wir vor einer großen Herausforderung: Wir sollten möglichst all das mitnehmen, was wir während der sieben Wettkampftage brauchen. Denn in den einzelnen Etappenorten nach einer Drogerie oder einem Sportgeschäft suchen, kostet Zeit und Nerven. Außerdem haben wir bereits im letzten Jahr festgestellt, dass die Rahmenbedingungen die „Klassenfahrt“ oft anstrengender machen, als das eigentliche Laufen.
In verschiedenen Kategorien unterteilt, haben wir euch all die Dinge aufgelistet, die wir versuchen, in unsere 100 Liter fassende Tasche zu packen. Einige Bestandteile der Pflichtausrüstung müssen individuell mitgeführt werden, andere benötigt man nur einmal pro Team.
Da wir aus den Erfahrungen der 4 Trails, sowie der Transalpine Run Teilnahme im letzten Jahr schöpfen können, wissen wir auch um bestimmte Verschleißerscheinungen der Ausrüstung Bescheid. Daher wird jeder von uns beiden alle Bestandteile der Pflichtausrüstung mitnehmen. Wir wollen damit sicher stellen, dass wir jeden Tag die vollständige Pflichtausrüstung an der Kontrolle im Startblock vorzeigen können.
Was die Verpflegung angeht sind unsere Tipps: Macht keine Experimente und nehmt euch möglichst nur die Sachen mit, die ihr im ausprobiert habt und gut vertragt. Esst, was rein geht!
Meine Transalpine Ernährung ist nicht gerade die gesündeste, wenn ihr in meine Verpflegungsliste schaut. All diese Sachen haben sich aber in der Vergangenheit bewährt und wir werden so viele Kalorien verbrennen, da darf das ein oder andere Stück Schokolade schon dabei sein. 
Laufrucksack und Pflichtausrüstung
– Laufrucksack* Ultra 10 Vest von Camelbak
– 4 Softflasks à 500ml, davon eine isoliert. Softflasks lassen sich besser aufflüllen als eine große Trinkblase. Außerdem kann man kann beim Inhalt variieren (Pflichtausrüstung 1,5 Liter Flüssigkeit pro Person ist mitzuführen)*
– Trinkbecher*
– Erste Hilfe Set mit vorgeschriebenem Inhalt* (+Blasenpflaster, Schmerztablette, pjur active, Magnesium, Sonnencreme)
– Taschentücher, feuchte Tücher
– 2 Buffs (einer als Mütze)*
– Handschuhe*
– Regenjacke*
– leichte Windjacke (als isolierende Zwischenschicht)*
– lange Hose*
– Telefon*
– Zipper-Gefrierbeutel, um die Kleidung zu Verpacken und vor Schweiß und Regen zu schützen
– Personalausweis*
– GPS-Uhr*
– Sonnenbrille
– Stöcke
– Startnummerngürtel
– Neprosport „Basic Booster“ Salztabletten (+ kleines Beutelchen dafür)
– Traubenzucker
– „Freche Freunde“
– Riegel


Kleidung und Schuhe
– 4 verschiedene Lauf-Outfits, bestehend jeweils aus Sport-BH, Laufsocken/Calfs, Laufrock, T-Shirt/Tank
– Trailrunning Schuhe* Ich habe mich für ein Paar Ultra Endurance mit Gore-Tex Membran, den normalen Ultra Endurance, sowie den Ultra Vertical, alle Modelle von The North Face, entschieden.
– Ersatz-Regenjacke
– Stirnband/Visor
– 3/4 Hose
– 2 Merino-Baselayer
– dünne Laufweste
– Ärmlinge
– Freizeitkleidung
– Kompressionshose / Kompressionssocken zum Schlafen
– Unterwäsche




Diese Ausrüstung wird Mario auf den TAR mitnehmen.
Dropbag Etappenort
– Flipflops

Verpflegung
– 35 „Freche Freunde“ für unterwegs
– Traubenzucker
– Riegel
– Schokolade
– Studentenfutter
– Trinkkakao
– Salzstangen / Chips
– Landjäger
– Kaugummi



Marios Zusammenstellung an TAR-Verpflegung

Pflege und Regeneration
– Sixtus Frischegel / Startbalsam und Gesäßcreme – Bitte was?! – Ja, ihr habt richtig gelesen. Das ist eine Creme für Rennradfahrer gegen Wundscheuern. Bei mir kommt die jedoch nicht auf den Allerwertesten, sondern auf die Füße, dann bekomme ich keine Blasen.
– Magnesium
– Neprosport High Protein Plus + Shaker
– Neprosport „Basic Booster“ Salztabletten
– BCAA
– Neprosport Salbe
– Sonnencreme
– pjur active
– Jentschura Basenpulver
– Lacrosseball
– Recovery Roll R8
– Flossingband


Kommunikation
– Telefon
– iPad
– Kopfhörer
– Ladekabel (auch für GPS-Uhr)

Sonstiges
– Flaschenöffner
– Haftungsverzichtserklärung
– genügend Bargeld (50€ Transponder-Pfand, ggf. Zahlung Bus-Transfer bei Registrierung)
– Kosmetiktasche
– Ohropax
– Pantoprazol
– Arnika Salbe
– Zinkleim Tape
– Kinesiotape
– Schere
– Nagelfeile
– Taschentücher
– mehrere Wäschebeutel
– Rei aus der Tube
* gehört zur Pflichtausrüstung
Damit ich nicht jeden Tag in meinem Hotelzimmer ein riesiges Chaos veranstalte, packe ich mir all das nach Themengebieten in einzelne Beutel. Ich habe von einigen Teillnahmen beim Zugspitz Ultratrail oder anderen Rennen ziemlich viele Starterbeutel angehäuft. Nun kommen sie wieder zum Einsatz.
Vielleicht ist dieser Artikel ja für einige von euch, die den TAR in diesem Jahr zum ersten Mal laufen, werden interessant. Was meint ihr zu dieser Packliste? Habe ich etwas vergessen?
The post Transalpine Run – Packliste für eine Woche Trailrunning first appeared on Trail Kitchen.]]>In der Theorie läuft man ja immer von Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation, also man teilt sich das Rennen in kleinere, überschaubare Abschnitte ein. Wenn das bei einem 50, 60 oder 80 Kilometer langen Lauf klappt – dann wird das auch für 120 Kilometer funktionieren, meint Mario.
Ich bin schon ziemlich nervös, aber auch voller Vorfreude. Damit ich in meiner Aufregung nichts Wichtiges vergesse, haben Mario und ich gemeinsam generalstabsmäßig Packlisten geschrieben, sowie Fotos von zurecht gelegter Ausrüstung hin und her geschickt.
Genau wie bei einem Ultra Lauf unterteile ich auch das Packen in einzelne Stationen, bzw. Situationen und habe in meiner großen Tasche die einzelnen Beutel mit Kleidung und Ausrüstung, die ich zu verschiedenen Zeitpunkten benötige. Meine Packlisten möchte ich hier gerne mit euch teilen
Outfit Start
– Shirt
– Rock
– Kompressionssocken
– Ärmlinge
– leichte Windjacke
– Buff
– Stirnband / Visor
– Startnummerngürtel
– GPS-Uhr
– Stirnlampe
– Stöcke

Voraussichtlich wird das mein Startoutfit für den Lavaredo Ultra Trail sein.
Laufrucksack mit Pflichtausrüstung
– 2 Liter Trinkblase
– extra Soft Flask
– Rettungsdecke
– kleines Medi-Kit (Blasenpflaster, Schmerztablette, Magensäurehemmer, pjur active, Kompresse, Verband)
– Taschentücher
– Trinkbecher
– Sonnenbrille
– Ersatzakku für Stirnlampe
– Handy
– Ausweis
– Geld
– Neprosport “Basic Booster” Salztabletten (+ kleines Beutelchen dafür)
– Traubenzucker
– 8 „freche Freunde“ Smoothies
– Riegel
– Käse
– Regenjacke
– 3/4 Hose
– langer Pulli
– Buff (als Mütze)
– Handschuhe

All die Sachen und mindestens 2 Liter Wasser werde ich über die Dolomiten tragen.
Drop Bag – Kleidung
– Unterwäsche
– Kompressionssocken
– Rock
– Shirt kurz
– Shirt langarm
– Ärmlinge
– Regenjacke
– Buff
– Handschuhe
– Schuhe
Drop Bag – Essen und sonstiges
– 8 „freche Freunde“ Smoothies
– Riegel
– Traubenzucker
– Käse
– Salzstangen /Salzbrezen
– Neprosport “Basic Booster” Salztabletten (+ kleines Beutelchen dafür)
– Magensäurehemmer
– Magnesium
– Taschentücher
– Sixtus Frischegel / Startbalsam
– pjur active
– Sonnencreme
– Wechselstöcke (denn uns beiden sind die Stöcke während des Transalpine Runs gebrochen)

Hoffentlich ist der Dropbag des Veranstalters so groß, dass all meine Sachen und vor allen Dingen mein Essen hinein passt.
Regeneration
– Neprosport High Protein Plus Shake
– Neprosport Salbe
– Trinkkakao
– Jentschura Basenpulver
– Golfball
– Recovery Roll R8
– Flossingband
– FlipFlpos
– Kompressionshose
und sonst so
– Freizeitklamotten
– Ladekabel (Uhr, Handy, Lampenakkus)
– Essen
– Schlafsack für die Heimfahrt

Zum Glück bin ich nicht die einzige, die jede Menge zu Essen mitschleppt. Marios Tasche ist auch gut mit Leckereien gefüllt.

Meine Devise beim Packen ist: Lieber zu viel als zu wenig mitnehmen, wenn man nicht am Platz sparen muss! Denn wir haben ja nur einen Versuch. Und der soll klappen. Mario sagt immer:„Alles Kopfsache!“ – vielleicht zu einfach, aber der Kopf muss es wollen. Und wir wollen finishen!
Ein ganz großes Dankeschön sagen wir Steve Auch von uptothetop.de und Jürgen Niebling: Ihr beiden habt uns durch eure detaillierten Berichte, gerade in Punkto Renntaktik, Streckenbeschaffenheit, Schuhwahl, Rahmenbedingungen und Essen aus euren persönlichen Erfahrungen wertvolle Tipps weitergegeben.
Steve hat sich sogar die Arbeit gemacht und aus unseren Statistiken der bisherigen Läufe die vermutliche Zielzeit ausgerechnet 
Jetzt haben wir es in der Hand und in den Beinen – ganz sicher aber fest im Kopf!
The post Lavaredo Ultra Trail – Packliste für einen verdammt langen Lauf first appeared on Trail Kitchen.]]>Cortina d’Ampezzo ist eine kleine Gemeinde in der italienischen Provinz Belluno in Venetien. Für Marlen und mich wird es in genau drei Wochen am 23.06.2017 als Start- und Zielort des 11. The North Face Lavaredo Ultra Trail (LUT) der Mittelpunkt der Welt sein.

Wenn wir dieses Panorama sehen – das ist Vorfreude pur! Foto: The North Face® Lavaredo Ultra Trail
Auf der Internetseite des Veranstalters prangt der Slogan “Live the Dolomites experience” – ja, das werden wir machen und zwar ausgiebig über die gesamten 120 Kilometer mit ihren 5.800 Höhenmetern. Wobei hier wie immer nur die aufsteigenden Höhenmeter gezählt werden.

Dort werden wir laufen dürfen! Foto: The North Face® Lavaredo Ultra Trail
Tromsö, Gran Canaria, Radebeul (Mount Everest Treppenmarathon), Salzburg und Zell am See – wir hatten in diesem Jahr bereits diverse Highlights. Der LUT wird sicher nicht nur wegen seiner Eckdaten ein ganz besonderes Erlebnis werden. Wir laufen in einer landschaftlich wunderschönen und faszinierenden Gegend in den Dolomiten.
Die sind für uns nicht wirklich neu, denn auf der letzten Etappe des Transalpine Run im letzten Jahr hatten wir die Drei Zinnen eine ganze Weile im Blick. Nun kommen wir zurück.
Die Startplatzthematik war diesmal eine Herausforderung. Erst vor einigen Tagen konnten wir uns richtig freuen, als feststand, dass wir beide gemeinsam starten können. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an crystal communications für die Unterstützung, denn die Plätze waren schlichtweg seit Anfang des Jahres bereits ausverkauft.

Das Höhenprofil. Bild: The North Face® Lavaredo Ultra Trail

Unsere Zeitlimits an den Checkpoints unterwegs. Bild: The North Face® Lavaredo Ultra Trail
Jetzt entwickelt sich neben der Vorfreude auch der Respekt: Die Strecke ist nicht nur technisch anspruchsvoll und mit reichlich Höhenmetern bestückt, uns erwartet vielleicht sogar das doppelte Vergnügen gleich zwei Mal hintereinander Nachts zu Laufen. Das heisst für uns, dass wir neben der obligatorischen Ausrüstung mit Stirnlampen und genug extra Akkus auch viel Konzentration mitbringen müssen, um das uns gesetzte Zeitlimit von 30h schaffen zu können. Die Schnellsten meistern diesen Lauf übrigens in 12h.
Das ist Wahnsinn, unglaublich! Wir dürfen dabei sein.
Cortina – wir kommen.

Vorfreude auf und Respekt vor der Strecke – wir sind bereit für den LUT
Andererseits wurde mir bewusst, dass schon der letzte Tag der Trail-Auszeit angebrochen war, was mich etwas traurig gestimmt hat. Diese Events gehen einfach immer viel zu schnell vorbei. Aber noch blieb Zeit! Einmal noch das leckere Hotelfrühstück genießen, meine Laufsachen anziehen und dann ab an den Start der Women’s Challenge, dem letzten der drei angesetzten Läufe.
Women’s Challenge
Am letzen Tag unseres Trail-Wochenendes sollte es aufgrund des hohen Asphaltanteils rasant zugehen: Auf den knapp 14 Kilometern galt es den See zu umrunden, die Anzahl der Höhenmeter blieb dabei mit 312 recht niedrig. Nur in kleineren Passagen ging es auf die Trails.
Mehrtägige Wettkämpfe bieten an jedem Morgen vor dem Start sehr ähnliche Bilder: Ein paar müde Gesichter, einige durch Muskelkater geplagte und damit bewegungsoriginelle Läufer(innen) und natürlich auch die Raketen, die frisch und dynamisch vom Einlaufen kommen, um dann ganz vorne in der Startaufstellung zu stehen um natürlich ganz vorne zu laufen.
Ich glaube, dass ich für viele teilnehmende Hobbyläuferinnen spreche – diesen Raketen gehört unsere Bewunderung! Für mich persönlich sind diese Mädels und Frauen, wenn man von der Kategorie Senior Master Women spricht, pure Motivation.
Vieles war nun schon etwas zur Routine geworden und berechenbarer Teil des Tages. Zuerst bekamen wir ein kurzes Streckenbriefing, dann erklang der Highway to Hell und es folgte der Startschuss. Wie erwartet war die Pace beim loslaufen deutlich schneller als am Tag zuvor. Es ging auf der Strandpromenade entgegen des Uhrzeigersinns am See entlang. Das Sprichwort „flat is boring“ stimmte hier nicht, da die Landschaft wirklich schön war und ich es immer genieße, am Wasser entlang zu laufen.

Schön war es in Zell am See!

Kurz nach dem Start der Women’s Challenge: die Raketen voraus und ich hinterher 

Allerdings war die Streckenführung mit einem Löwenanteil an Asphalt versehen. Das hat den Lauf nicht nur für mich ziemlich anstrengend gemacht. Dieses geradeaus Geballere hat mental ziemlich reingehauen und ganz schön Durchhaltevermögen gekostet.
Aber zwischendrin hatten wir auch ein feines Stück Trail und Wiese und einen knackigen Downhill, der mich wieder neu motiviert hat, bevor es weiter am Ufer entlang ging. Für ein letztes Intermezzo haben wir den Asphalt gegen Trail getauscht, um wie an den vorangegangen Tagen den selben Weg ins Ziel zu nehmen.

Nach drei Tagen Wettkampf stand mir der letzte Zieleinlauf bevor. Es war wunderschön, in und um Zell am See zu laufen.
Kurz nach dem ich im Ziel war, kamen auch schon Iris und Lena angelaufen. Ich bin dann mit den beiden noch mal Hand in Hand über die Ziellinie geflitzt. Es hat so viel Spaß gemacht für unser Team zu laufen und zu kämpfen. Wir haben den zweiten Platz in der Teamwertung erreicht!

Großer Jubel beim Zieleinlauf für alle Mädels. Foto: wusaonthemountain.at
Neben dem Schnabulieren der Zielverpflegung haben wir natürlich die einlaufenden Mädels herzlich mit Applaus empfangen und uns für jede einzelne gefreut!
Als alle wohlbehalten das Rennen beendet hatten gab es die große Siegerehrung. Das heißt nun wurden neben den Siegerinnen der Altersklassen auch die Teams geehrt. Wie cool war es, dass wir aufs Podium gelaufen sind!?

Das Podium der Teamwertung: 1. Platz: Viking Footwear power girls, 2. Platz: Chix on Trail, 3. Platz: Viechtacher Frauenpower, Foto: wusaonthemountain.at

Unser Team “Chix on Trail” ist zweitbestes Team geworden. Da durfte ein lustiges Bild auf dem Podium nicht fehlen. Foto: wusaonthemountain.at

Unsere Siegerinnen im Tripple in der Kategorie: Senior Master Women. Einfach stark!!

Die Finisher des 3-tägigen Women’s Trail Camp. Einfach tolle Mädels!! Foto: wusaonthemountain.at
Über unseren Preis haben wir uns ziemlich kaputt gelacht, denn es war eine 10 Kilogramm Dose Saure Gurken. Naja, so hatten wir schon einmal vorgelacht, denn sauer macht bekanntlich lustig. Das heisst aber auch, dass nochmal ein Teamevent stattfinden muss, bei dem es für uns jede Menge saurer Gurken geben wird. 
Statt Abschlussbrunch im Beach Club habe ich mich für eine Massage entschieden, die im 3-Tages-Paket enthalten war. Den Women’s Trail habe ich also mit ein bisschen Wellness ausklingen lassen, bevor ich mich auf die Heimreise nach München gemacht habe.
Das war der Women’s Trail
Ehrlich gesagt hatte ich mir ja schon so meine Gedanken gemacht: Drei Tage nur unter Frauen. Kann das gut gehen? Jawohl! Sehr gut sogar! Denn wir haben ja im Grunde alle die selben Themen.
Die Stimmung war das gesamte Wochenende großartig! Ich bin mit vielen Mädels ins Gespräch gekommen, wir haben uns ausgetauscht und ich bin mir sicher, die eine oder andere bald schon wieder auf einem Trailrunning Event zu sehen. Darauf freue ich mich schon sehr. Und jetzt weiß ich, dass ich keinesfalls mit Vorbehalten, sondern mit jeder Menge Vorfreude auf das nächste „just for girls“ Event gehen werde.

perfekte Organisation unseres Women’s Trail durch Plan B.

Die Engel Uta (rechts) und Julia (Mitte) aus dem Team von Plan B. Tamara hat grad sicher irgendwo wieder die Welt gerettet und es deshalb nicht aufs Foto geschafft.

Leckeres Essen und viel zu erzählen gab es an den drei Tagen im Women’s Trail Camp.
Einen großen Anteil an diesen positiven zwischenmenschlichen Schwingungen hatten ganz klar auch wieder die drei Engel der Organisation: Uta, Tamara und Julia, sowie das gesamte Team des Veranstalters Plan B. Seit ein paar Jahren sind die Trailrunning Events von Plan B der Maßstab, an dem ich Wettkampf Veranstaltungen messe. Denn perfekte Organisation, beste Ausschilderung der Eventlocations vor Ort und natürlich das stets offene Ohr und die sofortige Unterstützung der Mitarbeiter ist etwas, worauf ich mich auch beim Women’s Trail wieder verlassen konnte.
Neben Start- und Zielbereich am Ufer des Sees war das Romantikhotel Dreh- und Angelpunkt unseres Wochenendes in Zell. Die Familie Hörl führt ein liebevoll alpenländisch gestaltetes Hotel im Ortskern. Freundliche Mitarbeiter, großzügige Zimmer und für hungrige Läuferinnen besonders wichtig: Eine riesige Auswahl an Leckereien am Frühstücksbüffet! Aus Zeitmangel habe ich am Freitag den Wellnessbereich im Hotel nicht besucht. Das habe ich dann aber am Samstag und Sonntag nachgeholt. Mehrere Saunen, ein Innenpool und ein Ruheraum mit Chill-Schaukeln – da habe ich mich ein wenig aufraffen müssen, dort wieder raus zu gehen. 
Doch dann hätte ich auf jeden Fall einiges verpasst, denn das weitere Rahmenprogramm mit Yoga und dem super interessanten und sehr aufschlussreichen interaktiven Vortrag von Kerstin Schneehage zum Thema „Verletzungsprävention im Sport“ war eine runde Sache.
Ich hoffe sehr, dass das nächste Women’s Trail Wochenende nicht erst wieder in zwei Jahren stattfindet, denn ich würde es allen Trailrunning begeisterten Mädels unbedingt ans Herz legen teilzunehmen. Wenn ihr Bock darauf habt drei Tage in einer traumhaften Berglandschaft zu verbringen und mit anderen „Trailchix“ auf die Strecke zu gehen, dann haltet Ausschau nach der Ausschreibung für das kommende Women’s Trail Camp!
In sportlicher Kooperation mit Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH und Plan B Event Company, die mir das 3-Tagespaket zur Verfügung gestellt haben.
Alle Bilder ohne Bildhinweis sind von Klaus Fengler.
Ein pinkfarbenes Veranstaltungslogo, Beutel in der selben Farbe und und ein Hersteller von Sport-BHs als Titelsponsor machen klar: Das Trail Running Event in Zell am See ist ein dreitägiger Wettbewerb nur für Frauen. Der ANITA Women’s Trail fand vom 19.-21. Mai 2017 in seiner zweiten Auflage statt.
Vor ein paar Wochen haben Jule und Iris mich beim Never Stop Munich Trail Run angesprochen, ob ich Lust habe beim Women’s Trail in ihrem Team „Chix on Trail“ mitzulaufen. Diese Einladung habe ich unglaublich gerne angenommen und wir acht Trailhühner haben uns aufgemacht, um die Strecken in Zell am See zu rocken.
In drei Rennen von Freitag bis Sonntag konnte man sich an einzelnen Tagen oder im Triple mit den anderen Sportskanonen messen. Zell am See mit seinen vielen wunderschönen und anspruchsvollen Trails direkt vor der Haustüre sollte die gesamte Zeit unsere Homebase bleiben.
Silva Night on Trails
Wie es der Titel des ersten Laufs vermuten lässt, durften wir am Freitag Abend nach Anbruch der Dunkelheit zum ersten Mal die Trails oberhalb von Zell erkunden. Die Firma Silva hatte dafür ein großes Kontingent an Testlampen im Gepäck. Ehrlich gesagt lege ich meine Läufe sonst immer so, dass ich eben nicht in Verlegenheit komme mit Stirnlampe laufen zu müssen. Und leider habe ich bisher auch noch kein Modell gefunden, mit dem wirklich zufrieden war. Mario hat mir daher seine Lupine geliehen, bei der ein extra Band über den Kopf führt. Bei dieser Stirnlampe hatte ich zum ersten Mal nicht das Gefühl, ständig mit der Hand nachjustieren zu müssen. Die Lampe saß überraschend gut und ich konnte mich nun zu den beim Veranstalter „Plan B“ bekannten Klängen von ACDC’s Highway to Hell auf den ersten Wettkampf freuen.

Kurz vor dem ersten Lauf des Women’s Trail gab es ein Teamfoto von allen “Chix on Trail”. Danke, dass ich mit euch wunderbaren Mädels zusammen laufen durfte! Foto: wusaonthemountain.at
Um 21 Uhr viel der Startschuss und mehr als 100 Glühwürmchen machten sich auf den Weg. Nach einigen hundert Metern entlang des Sees ging es über die Straße und hinter dem Ortsrand bergauf in den Wald und endlich auf die Wurzelwege am Schmitten. Der mit fünf Kilometern recht kurz bemessene Nachtlauf hat mich dank der 300 Höhenmeter in der schwülen vor-Gewitter-Luft schon ziemlich ins Schwitzen gebracht. Am höchsten Punkt der Strecke hatte ich einen sensationellen Blick auf den See und die beleuchteten Häuser von Zell. Dort hinunter sollte es gleich gehen, auf einem kurvigen Downhill, bei dem wir erneut in den Wald eintauchten. Jede Menge Staub und kleine Insekten wirbelten im Lichtkegel meiner Stirnlampe herum, deshalb habe ich bergab nicht ganz so auf die Tube gedrückt. Am Samstag bei Tageslicht würde wieder alles ganz anders aussehen und da wollte ich beim Downhill schnelle Füße machen.

Gleich gehts los. Ich richte nochmal meine Stirnlampe und bin gespannt auf den Nachtlauf.

Licht an und zu den Klängen von ACDCs “highway to hell” fiel der Startschuss zum Silva Night on Trails, dem ersten der drei Rennen des Wochenendes.

Auf gehts in die Dunkelheit. Der erste von drei Läufen ist in vollem Gange.
Auf der flachen Uferpassage bin ich kurz vor dem Ziel noch über eine Kröte gesprungen, die auf dem Weg verharrte. Nach dem Rennen habe ich von Lena aus unserem Team erfahren, dass sie die Kröte ganz heldenhaft vom Weg getragen hat. Nachdem all unsere Teammitglieder im Ziel eingelaufen waren und wir an diesem Abend zweitbestes Team geworden sind, ging es noch für eine kleine regenerative Maßnahme mit den Beinen ins kalte Wasser des Sees.

Unsere Mädels checken nach dem ersten Lauf die Rangliste. Wir sind auf dem 2. Platz in der Teamwertung! 
Im Zielbereich folgte die Siegerehrung und die Vergabe der ersten Leader Shirts, bevor es für die meisten von uns ins Café Crazy Daisy ging. Dort haben wir zu später Stunde noch Burger mit Pommes verschlungen bevor ich kurz nach Mitternacht in mein Bett gefallen bin.
Women’s Panorama Trail
Nach einer kurzen Nacht, aber einem tollen Frühstück im Hotel, ging es für uns Mädels um 10 Uhr auf den 16 Kilometer langen und 800 Höhenmeter zählenden Panorama Trail. Ein bisschen Müdigkeit hing für uns alle über dem Start- und Zielbereich an der Seepromenade. Wir „Chix on Trail“ haben eine Team-Aufwärm-Runde und ein paar obligatorische Fotos und Selfies mit unseren Smartphones gemacht und danach gerade noch rechtzeitig zum Start zurück gekommen, aber das Briefing hatten wir zum großen Teil verpasst. Dann dröhnte auch schon der Highway to Hell und der Startschuss zum zweiten Wettkampftag war gefallen. Es ging wieder auf der gleichen Strecke wie am Freitag aus dem Ort hinaus und in den Wald mit den herrlichen Trails.

Ein bisschen Spaß muss sein. Genauso, wie ein Team Selfie vor dem Start des Panorama Trails.

Kurz vor dem Start des Panorama Trails.

Fertig machen für den zweiten Lauf des Women’s Trail.

Aus der ersten Reihe starten die führenden in den jeweiligen Altersklassen. Hut ab vor diesen Raketen!
Auf das vorhergesagte Gewitter hatten wir bereits am Vorabend vergeblich gewartet. Es war schwül, die Luft war schwer und mit jedem Meter bergauf wurden gefühlt auch meine Beine immer schwerer, dann der Körper und zu guter Letzt auch der Kopf. Das meine ich nur im übertragenen Sinne, denn an diesem Tag hat sich der Aufstieg wie Arbeit angefühlt. Auch wenn mich ein paar Mädels während des Überholens motivierend angelächelt haben, oder mir ein: „Geht schon, gleich gehts bergab!“ zugerufen wurde, es war schwer.
Hingegen die Streckenwahl, die Ausblicke und die Runde um das Plettsaukopf Reservoir waren einfach genial! Plettsau-Was? Ich gebe zu, das ich den Namen dieses kleinen Sees davor gegoogelt hatte, denn dort sollte sich eine der Verpflegungsstationen befinden – an diesem Tag für viele der Läuferinnen daher ein wichtiger Punkt. Ich habe mich an dieser Stelle nicht danach gefühlt etwas zu essen und bin einfach vorbei gelaufen.

Der Panorama Trail am zweiten Tag machte seinem Namen alle Ehre!

Das Panorama passt und ab diesem Punkt, kurz nach der Verpflegungsstelle am Reservoir lief es sich wieder leichter. Foto: wusaonthemountain.at

Eine Steigung die ich gut laufen konnte, aber den Großteil der Höhenmeter bin ich an diesem Tag schnell “gewandert”.

Das war zeitweise unsere Aussicht auf dem Downhill zurück nach Zell.
Weiter ging es auf Waldsteigen entlang und über Wiesenhänge, bevor ein längerer Downhill auf einer Forststraße begann. Auf diesem Teil der Strecke war ich zeitweise ganz alleine unterwegs und der „Fahrtwind“ war so angenehm. Endlich rollte es wieder, die Leichtigkeit war zurück. Der lange Weg zurück ins Ziel führte auch wieder über die kurvige Trail Route, die wir am Abend zuvor bereits genommen haben. Mein Vorhaben mit den schnellen Füßen konnte ich in die Tat umsetzen. Ich war dann doch schneller als gedacht wieder auf dem Uferweg und bin nach 01:41:02 Stunden durchs Ziel gelaufen. Meine nächsten beiden Teamkameradinnen Lena und Iris kamen auch gleich ins Ziel und der Jubel war groß: Denn auch an diesem Tag konnten wir für unser Team den zweiten Platz behaupten, was uns alle riesig stolz gemacht hat!

Endlich und glücklich im Ziel. Auch wenn es bei meiner Vollbremsung hier noch nicht so aussieht
Foto: Julia Konrad, Plan B Events

Die ersten drei “Chix on Trail” sind beim Panorama Trail im Ziel! Kurzes Selfie und danach wurden unsere einlaufenden Teamkolleginnen gefeiert. Foto: Iris Lössl
Nach dem Lauf ist bekanntlich vor der Regeneration und so ging es als Erstes wieder zum Wasser treten in den See und für mich im Anschluss im Hotel in die Sauna. Auf den Wellnessbereich, der mit mehreren Saunen und Swimming Pool keine Wünsche offen lies, hatte ich mich schon den ganzen Tag gefreut.
Am Samstagnachmittag konnte optional eine Yogastunde gebucht werden. Obwohl ich es eigentlich besser weiß, gehöre ich eher zu den Faulpelzen was das Dehnen nach dem Laufen angeht. Um daran zu arbeiten habe ich ich diesen Programmpunkt nicht ausgelassen und am Yoga teilgenommen. Es war glücklicherweise keine allzu anspruchsvolle Stunde. Die Art der Sonnengrüße war etwas komplex und für mich ging es ein klein wenig zu schnell. Aber alles in allem war es ein tolles Angebot und hat perfekt in den Rahmen unseres Wochenendes gepasst.

Yoga und Laufen, das passt gut zusammen. Danke, für das schöne Rahmenprogramm.

Ist euch eigentlich aufgefallen, dass ich schon lange nichts mehr übers Essen erzählt habe? Von diesem langen Tag war ich definitiv richtig hungrig! Alle diejenigen, die bei der Anmeldung zum Women’s Trail Wochenende das Triple mit Übernachtung gebucht hatten konnten sich in unserem Eventhotel Romantikhotel auf das Ladies Dinner freuen (selbstverständlich konnte das Dinner auch noch separat dazu gebucht werden). Wir konnten uns an einem vielfältigen und ausgesprochen leckeren Vorspeisenbuffet bedienen und hatten im Anschluss verschiedene Hauptgänge zur Auswahl. Bevor es an das Nachspeisenbuffet ging, auf dem typisch alpenländische Strudel mit verschiedenen Füllungen auf uns warteten.

Beim Sektempfang auf dem Ladies Dinner mit Uta Albrecht von Plan B. Kerstin, Marion und ich haben uns eher für den sportlichen Look als fürs Abendkleid entscheiden. 
Mit moderat vollgeschlagenem Bauch ging es im Anschluss nochmal raus an die Seepromenade, wo der Tourismusverband Zell am See für uns Mädels eine Licht- und Lasershow am See „abgefackelt“ hat. Ich fand es richtig toll, wie sich der Ort um uns Läuferinnen bemüht hat und ich bin mir sicher, dass es bei vielen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Denn nicht nur ich spiele mit dem Gedanken, wiederzukommen und nochmal ein paar der Trails abzulaufen.
Nach der Lichtershow ging es für mich ins Bett. Den Kasinobesuch habe ich ausgelassen, da mir mein Schlaf dann doch wichtiger war, um auch am dritten Tag, bei der See-Challenge fit zu sein.
In sportlicher Kooperation mit Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH und Plan B Event Company
Alle Bilder ohne Bildhinweis sind von Klaus Fengler.

Das Spitzhaus auf dem Weinberg der Lößnitz
Unser Team, das waren mein langjähriger Trailrunning-Partner Mario, sein Schwager Mirko und ich. In dieser Konstellation hatten wir bereits 2015 die Salomon 4Trails gefinisht und dabei eine grandiose Zeit in den Alpen verbracht.
Die Vorbereitung auf das Event ist uns nicht leicht gefallen. Wir haben frühzeitig in München versucht durch Treppentraining diese spezielle Belastung zu simulieren, mussten jedoch feststellen dass das fast ein Ding der Unmöglichkeit ist. Ebenfalls schwierig viel uns die Auswahl der Klamotten, da unser Start im Wettbewerb um Mitternacht erfolgte und wir bis um die Mittagszeit unterwegs sein würden.
Im Stile einer echten Expedition haben wir das Basislager fürstlich ausgestattet. Neben Klamottenbergen, Ersatzschuhen, jeder Menge Snacks und Magnesium hatten wir auch ein Rennrad mit einer festen Rolle dabei. Damit haben wir wie Profils ausgesehen! Die Idee mit dem Fahrrad kam von Mirko, der bereits vor 12 Jahren den ersten Treppenmarathon in einer Dreierseilschaft erfolgreich gemeistert hat. Statt ausruhen zwischen den zu laufenden Runden war also Fleiß auf der Rolle angesagt. Ob dieser Plan wohl aufging?
Durch den Fahrrad Transport und eine damit verbundene, kleine Irrfahrt haben wir den Start der Einzelläufer um 16 Uhr knapp verpasst. Das sind wirklich harte Hunde und beim Gedanken daran, die Spitzhaustreppe 100 Mal hinunter und wieder hinauf zu rennen juckt es mir zwar schon etwas in den Füßen – aber 100 Runden alleine! Das ist so verdammt lang!
Nachdem wir mit einer Mischung aus Begeisterung, Vorfreude und Ehrfurcht den Einzelstartern noch eine Weile zugeschaut hatten, machten wir uns auf den Weg zurück in unsere Unterkunft.
Glücklicherweise wurde uns gegen 22 Uhr der Weg hinauf zum Startbereich am Spitzhaus durch ein Shuttle des Veranstalters abgenommen und wir konnten entspannt das Basislager beziehen. Die anderen Seilschaften trudelten ebenfalls ein und um 23 Uhr erhielten wir das Streckenbriefing, bei dem im Anschluss jedes Team persönlich aufgerufen wurden, um unter dem Beifall der anderen Teilnehmer seine Startunterlagen entgegen zu nehmen. So etwas habe ich auch noch nicht erlebt. Das macht den besonderen Charme des Treppenmarathon aus und ihn zu einer sehr familiären Veranstaltung. Sonst ist der Anmeldeprozess bei einem Wettkampf immer ein wenig wie auf dem Amt – lästiger Papierkram. Hier hatte das richtig Atmosphäre!

Sekunden vor Mitternacht – gleich gehen die Dreierseilschaften ins Rennen. Foto: Cornelia Wehner
Unsere Strategie war es, nach jeder Runde den Läufer zu wechseln. Mario machte den Anfang, danach war ich dran und Mirco ging jeweils als Dritter Läufer an den Start. Auf meiner ersten Runde hatte ich mich wegen der Kälte noch für eine Jacke entschieden. Beim hinunter fliegen hat das durchaus Sinn gemacht. Es war kurz nach Mitternacht, kalt und ziemlich windig. Aber als ich dann die Treppe wieder hinauf musste, ist mir schon beim ersten Mal der Schweiss herunter gelaufen. Danach wollte ich die Jacke nur noch bei Regen tragen.

Mirco auf der “Rolle” im Wechselzelt. Foto: Cornelia Wehner
Jeder Wechsel war spannend. Wir versuchten keine wertvollen Sekunden zu verlieren und haben uns immer rechtzeitig an den Start gestellt. Die Treppe war sehr gut beleuchtet, so dass wir die Nacht hindurch ohne Stirnlampen laufen konnten. An einigen Treppenabsätzen war der Schattenfall der Lampen etwas tricky, doch ich habe mich immer mit der rechten Hand am Geländer festgehalten und runter wie rauf immer zwei Stufen auf einmal genommen.

Vor 12 Jahren haben sie gemeinsam als Team die Treppe bezwungen, Mirco und Felix. Foto: René Nicolai, www.nicolai24.de

Ein wenig sieht man an meinen Haaren, wie windig es war. Foto: René Nicolai, www.nicolai24.de
Die Stunden flogen nur so dahin: Laufen, Anfeuern, die Teamkameraden auf die Strecke schicken, auf der Rolle in eine warme Jacke gehüllt radeln um den Puls oben zu halten. Und zwischendurch blieb immer noch Zeit für einen Schluck Tee und ab und zu eine Salzstange oder etwas Süßes.

Oben, auf dem Dach der Welt. Gebetsfahnen wie in Tibet. Foto: Uta Heydrich


Am Fuß der Treppe mussten wir eine kleine Runde laufen, bevor es wieder nach oben ging. Foto: René Nicolai, www.nicolai24.de
Was sich hier so einfach runterschreiben lässt, das war schon ziemlich anstrengend. Ich habe einfach versucht, jede Runde so schnell wie möglich zu laufen. Bergab habe ich möglichst zügig in meinen schnellen 2-Stufen-Modus zu finden und bergauf kontinuierlich die gesamte Treppe im schnellen Wanderschritt zu nehmen.

Bergab: Regen, bergauf: Sonne. Was das Wetter anging, war alles dabei! Foto: René Nicolai, www.nicolai24.de

Schon wieder Regen, schon wieder Graupel! Dieses Bild sagt mehr als 1000 Worte. Foto: René Nicolai, www.nicolai24.de
Wir hatten bereits eine beträchtliche Anzahl an Höhenmetern erreicht und der frühe Morgen brachte neben Kälte auch noch einen wilden Mix aus Aprilwetter mit sich. Je näher wir dem Gipfel des Mt. Everest kamen, um so widriger wurden die Wetterbedingungen und ich musste auch zwei Mal bei Graupelschauer auf meine Runde. Doch wenn danach die Sonne wieder schien, die glatten Treppenstufen trockneten und der Blick in die Ebene frei wurde – das war einfach nur herrlich! Und da waren sie auch wieder, diese Momente bei denen man nur bei sich ist, die Welt ausblenden kann und als einzige Aufgabe das Laufen und das Überwinden der Höhenmeter ansteht.
Mirco ging es zwischenzeitlich nicht ganz so gut, aber auch die anderen Teams hatten Probleme. Beim ersten Blick auf die Tabelle der 24 gestarteten Seilschaften waren wir auf Platz 10. Zwischenzeitlich hatten wir uns auf Platz 6 vorgearbeitet und auf den letzten Runden war es nochmal ein richtiger Krimi geworden! Die Treppe wurde merklich leerer, da einige Läufer aufgeben mussten oder immer längere Pausen machte, somit mussten wir seltener Überholmanöver einbauen und ich konnte in meinem Wunschtempo die Treppe viel gleichmäßiger nehmen.
Uta, eine Freundin aus München mit Dresdener Wurzeln ist in diesem Wetterchaos mit dem Fahrrad zu uns nach Radebeuel gekommen und hat die letzten Stunden des Laufs mit uns mitgefiebert, die aktuelle Rangliste ausgewertet und tolle Bilder gemacht. All unsere Familien waren ebenfalls an der Strecke und haben uns kräftig angefeuert. Das war ein großartiges Erlebnis!

Kleine Augen, Müdigkeit und die liebe Uta (links) hat uns mit Pfefferminztee und Knusperflocken versorgt! Herrlich! Foto: Günter Franke
Nach 13 Stunden und 46 Minuten hatten wir es gemeinsam geschafft! Wir sind auf der Höhe des Mt. Everest angekommen und haben sogar als 4. Team in der Gesamtplatzierung und als schnellstes Mixed Team den Treppenmarathon gefinisht!

Yes! Wir haben es geschafft!! 13:46 Stunden hat es gedauert, bis wir den Mt. Everest bezwungen hatten. Foto: Uta Heydrich

Glückliche Finisher! Foto: Uta Heydrich
Das war wirklich ein besonderer Lauf! Die Mehrzahl der angetretenen Extremsportler waren, wie Mirco, zum wiederholten Mal dabei. Die Spitzhaustreppe scheint süchtig zu machen und auch wir vergessen all zu schnell die Anstrengungen bergauf und denken bereits über eine Wiederholung nach.

Unsere Finisher Medaille. Foto: Uta Heydrich
Und was bleibt? Ein riesiger Berg Wäsche, die Angst vor dem Termin beim Physiotherapeuten und durch das mehr als 13 Stunden dauernde Intervalltraining eine perfekte Grundlage für die kommende Saison. 

Beim ersten Training von Never Stop Munich. Foto: Sandra Steh

Beim ersten Training von Never Stop Munich. Foto: Sandra Steh

Beim ersten Training von Never Stop Munich. Foto: Sandra Steh
Am 06. März 2016 war ich beim ersten Outdoor Training von Never Stop Munich als Teilnehmerin dabei und habe mit vielen anderen Sportbegeisterten im englischen Garten beim Workout unseres Trainers Uli Barth alles gegeben! Viele derjenigen, die an diesem ersten Abend gemeinsam unter freiem Himmel trainiert und geschwitzt haben, sind auch heute noch jede Woche beim kostenlosen Training dabei. In einem Jahr hat sich aus einer Trainingsgruppe eine echte Gemeinschaft gebildet, in der auch viele neue Freundschaften entstanden sind. Wir verabreden uns nicht nur zum gemeinsamen Sporteln, sondern unternehmen auch Dinge wie gemeinsame Besuche auf dem Weihnachtsmarkt.
Als ich von der damaligen Community Managerin Kate angesprochen wurde ob ich Lust habe als Running Guide die Community Mitglieder auf die Trails mitzunehmen, da ging für mich eine immens spannende Zeit los! Dienstags war ich weiterhin Teilnehmerin und einmal im Monat durfte ich nun selbst die Gruppe leiten. Es war und ist jedes Mal aufs neue ein großartiges Erlebnis für mich, wenn ich meine Lieblingslaufstrecken auf Wurzelwegen oder in den Bergen des Münchner Umlands zeigen darf und die Großstadtläufer in die Natur und auf ein kleines Abenteuer mitnehmen kann. Weitere Infos zu meinen Trailrunning Sessions findet ihr in einem Beitrag von mir aus dem letzten Sommer.

Trailrun in den Isartrails mit Schuhtest von The North Face

Inzwischen ist unser monatlicher Trail Run von einem Feierabendlauf durch die Isartrails zu einem Ausflug am Wochenende geworden, bei dem wir mit einem Bus ins Münchner Umland und die nahe gelegenen Berge fahren. Dort laufen wir im Gelände, trainieren auf Wettkämpfe und verbringen gemeinsam eine mitreissende Zeit in der Natur.

Trailrun in Andechs

Trailrun auf den verschneiten Grainauer Höhenwegen

Trailrun in Grainau am Eibsee
Seit Januar diesen Jahres habe ich nun zusätzlich die Aufgabe der Community Managerin übernommen, da Kate sich anderen Projekten widmen möchte und mit dem Julibaby ein großes Abenteuer als Mama auf sie wartet. Ich wünsche ihr dafür alles Gute!

Functional Training von Never Stop Munich. Jeden Dienstag, 19 Uhr. Foto: Anne Kaiser

Functional Training von Never Stop Munich. Jeden Dienstag, 19 Uhr. Foto: Anne Kaiser
Das wöchentliche Functional Training war für mich immer eine gute Ergänzung zum Laufen und es hat einfach Spaß gemacht sich mit gleichgesinnten auszupowern und für seine Ziele zu arbeiten. In meiner neuen Aufgabe bleibt mir am Dienstag Abend jetzt keine Zeit mehr, das Zirkeltraining mitzumachen. Denn ich bin damit beschäftigt unsere Teilnehmern bei der sauberen Ausführung der Übungen zu coachen, Fotos zu machen und unsere Leute zu motivieren, wenn unser Trainer Uli ein forderndes Programm zusammengestellt hat 
Social Media Arbeit und organisatorische Aufgaben, wie den Abenteuerbus für unsere monatlichen Trail Runs und Wanderungen zu reservieren, Termine mit dem Bergführer zu finden und Special Events nach den Marketing Vorgaben des Konzerns zu planen gehört natürlich auch dazu. Dabei bekomme ich großartige Unterstützung von Jan und Marie aus der PR-Agentur crystal communications.

Wanderung zur Brecherspitze

Der legendäre 5 to 9 Hike. Foto: Sandra Steh
Ein erlebnisreiches Jahr steht mir und Never Stop Munich bevor und ihr könnt gespannt sein auf weitere packende Outdoor Erlebnisse.
Ich bin unglaublich begeistert, wie sich die Community entwickelt hat. Für mich ist es ein großes Abenteuer, ein Teil des Never Stop Munich Teams zu sein. Am glücklichsten macht mich dabei die persönliche Interaktion mit den Teilnehmern unserer Trainings und Ausflüge und wenn wir gemeinsam eine tolle Zeit in den Bergen verbringen können. Deshalb habe ich dem Geburtstag von Never Stop Munich auch so entgegen gefiebert und es mir nicht nehmen lassen, die Geburtstagstorte selbst zu backen. Was ich mir beim Auspusten der Kerze gewünscht habe? Ratet mal…

Never Stop Munich Geburtstag. Foto: Anne Kaiser

Never Stop Munich Geburtstag. Foto: Anne Kaiser
In sportlicher Kooperation mit The North Face.
The post Ein Jahr Training, Wandern und Trail Running mit Never Stop Munich first appeared on Trail Kitchen.]]>Hinzu kommt natürlich auch die vage Hoffnung während des Wettkampfs ein Naturspektakel der besonderen Art zu erleben und „Aurora Borealis“ tanzen zu sehen. Denn Polarlichter kenne ich bisher nur von Bildern.

Meine zwei Mitstreiterinnen beim Polar Night Halbmarathon: Dagmar und Mona (v.l.n.r.)

Zum Polar Night Halbmarathon in Tromsö bin ich nicht alleine gefahren, sondern konnte dieses Laufabenteuer mit mit zwei Freundinnen aus München erleben. Dagmar und Mona sind begeisterte Läuferinnen und sind bei den Trail Runs, die ich für Never Stop Munich leite, dabei gewesen.
Den Samstag haben wir in unserem Hotel Thon mit einem gemeinsamen und ausführlichen Frühstück begonnen. Und weil die Startzeit des Halbmarathons erst um 15 Uhr ist konnten wir in aller Ruhe das Frühstücksbuffet plündern. Doch noch größere Aufmerksamkeit haben wir an diesem Vormittag der „Klamottenfrage“ gewidmet.

Jede von uns dreien hatte schon genauere Vorstellungen vom Wettkampfoutfit. Aber welche Schuhe sind die beste Wahl? Da es seit dem Vorabend geschneit hatte und die Straßen mit festgetretenem Schnee und Schneematsch überzogen waren, wollten wir in Trail Running Schuhen laufen. Ich habe dafür meine Winter MT von The North Face gewählt. Sie sehen durch die Gamaschen fast aus wie Stiefelchen und bei ersten Testläufen habe ich mich in den Schuhen richtig wohl gefühlt.
Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg zum Rathaus gemacht, um die Startunterlagen abzuholen. Dort war einiges los, aber die Mitarbeiter hatten alles bestens im Griff! Nachdem unsere Zeitmessung-Chips aktiviert wurden sind wir noch ein wenig shoppen gewesen. Selbstverständlich habe ich mehr als genug Sportsachen, aber dieses schöne T-Shirt mit dem Polarlicht-Print musste ich einfach haben!
Damit gab es dann auch das obligatorische Foto mit der Startnummer.

Eigentlich kann es jetzt losgehen! Mona mit Startnummer 211, Dagmar mit der 210
Ganz im Gegensatz zu meinem letzten Wettkampf im November in Hongkong bei knapp unter 30°C würde dieser Halbmarathon nun bei Minusgraden und im Schnee stattfinden. Da ich den Vorsatz für 2017 und damit das Versprechen an mich selbst keine Dummheiten mehr zu machen ernst nehme und wir Drei gehörigen Respekt vor dem „Schmierseife“-Untergrund hatten, sind wir in ein Sportgeschäft gegangen, um Laufspikes zu kaufen. Vor dem Rennen wollten wir uns noch ein wenig einlaufen und dabei testen, ob die Spikes zum Einsatz kommen werden.
Unser Hotel war nur wenige hundert Meter vom Start- und Zielbereich entfernt und so konnte ich mich Einlaufen, dabei die Spikes testen, ein paar Blok Shots essen und relativ entspannt kurz vor 15 Uhr mit den Mädels zum Start gehen. Für das obligatorische Warm-up Programm des Veranstalters waren wir allerdings ein wenig zu nervös.

Die Ruhe vor dem Startschuss 
Es hatte wieder zu schneien begonnen und weil sich Dagmar und Mona eine andere Zielzeit vorgenommen hatten als ich, habe ich mich von den beiden verabschiedet, ihnen einen guten Lauf gewünscht und mich ins vordere Drittel des Startblocks gestellt. Kaum hatte ich mich da vorne eingereiht kam bereits der Startschuss und die gut gelaunte Menge setzte sich in Bewegung.
Durch die Spikes unter meinen Schuhen habe ich mich sicher gefühlt und bin die ersten Kilometer in einer Pace von 4:30-4:50 gelaufen. Die Strecke durch die Wohnviertel von Tromsö war teilweise hügeliger als gedacht, aber ich bin sehr gut durchgekommen. Der Schneefall wurde zu einer Art Graupel und der Wind immer stärker, nachdem wir die letzten Häuser hinter uns gelassen hatten. Schließlich waren wir in exponiertem Gelände unterwegs, was bedeutet, dass wir genau zwischen dem Wasser des Tromsöysund dem freien Feld gelaufen sind.
Es fiel mir deutlich schwerer, die Pace zu halten und dabei Luft zu bekommen. Besonders wenn der böige Wind wie eine Wand vor mir stand. Die Kapuze meiner Regenjacke hatte ich bereits beim Schneefall am Start aufgezogen und hörte, wie der Wind die Eiskörnchen gegen meinen Kopf prasseln lies. Dieses Geräusch sollte mich den gesamten Lauf begleiten.

Ich war als Rotkäppchen unterwegs. Foto: Tor Inge Schulstad
Nun bin ich aber trotz der Spikes ab und zu ins Rutschen gekommen und wegen des starken Windes etwas schräg und geduckt gelaufen. Ab Kilometer acht hatte ich mich wieder auf eine einigermaßen vernünftige Körperhaltung besinnen müssen, wenn ich den Lauf ohne Rückenschmerzen beenden wollte.
In der Nähe des Flughafens und damit ungefähr auf halber Strecke waren zwei Wendeschleifen vorgesehen, bevor es auf den Rückweg nach Tromsö ging. Den Küstenstreifen mit dem „lauen Lüftchen“ mussten wir also ein zweites Mal hinter uns bringen. 
Kurz vor dem Rennen habe ich noch gedacht:“21,1 Kilometer bei dem Wetter?! Das wird sich ordentlich ziehen.“ Aber das Gegenteil war der Fall. Ich war schon fast überrascht, wie schnell ich die Wendemarken erreicht hatte und mich nun wieder auf dem Rückweg befunden habe. Der Schnee-Hagel wurde immer stärker und prasselte mir ins Gesicht. Die Eiskörnchen fühlten sich dabei wie Nadelstiche an und dennoch rauschten die Kilometer einfach so dahin. Das erste Kilometerschild habe ich wahrgenommen, als noch fünf Kilometer bis ins Ziel zurückzulegen waren.

Diese Teilnehmerin hat gekämpft! Gegen den Hagel, den Wind und die Zeit! Tolles Bild von Tor Inge Schulstad
Dort draußen in diesem krassen Wetter ist mir so richtig bewußt geworden, wie sehr ich gerade im wahrsten Sinne des Wortes „bei mir“ war. Den ganzen Tag denke ich über alles mögliche nach, überlege, plane oder hinterfrage Geschehenes. Aber während ich gegen Hagel, Wind und Zeit angerannt bin, war ich so sehr im Moment, wie es mir im Alltag nur selten gelingt. Dieses Gefühl ist auch eine Erinnerung die bleiben wird und für die ich sehr dankbar bin.
Das einzige Stück der gesamten Strecke, das sich in meinen Augen dann noch etwas gezogen hat, war die lange Straße Storgata ins Ziel. Die Zuschauer haben uns Läufern immer kräftig zugejubelt und uns noch ein paar Reserven freisetzen lassen. Hier waren auch noch einzelne Teilnehmer des 5 Kilometer- und 10 Kilometer Laufs unterwegs, die beide im Rahmen des Polar Night Halbmarathon stattgefunden haben.
Nur noch ein kleines Stück und dann war es so weit: Ich lief durch den Zielbogen und die letzte Zeitnahme. Dann bekam ich meine wunderschöne Finishermedaille überreicht sowie eine Wärmefolie umgehängt. Ich hatte es geschafft! Mein Ziel war es nicht hinzufallen. Das hatte ich erreicht und ich bin mit meiner Nettozeit von 1:45:15 damit 19. Frau gesamt und 7. Frau in meiner Altersklasse geworden.

Der warme Tee bei der Zielverpflegung hat unglaublich gut getan und dazu noch richtig lecker geschmeckt.
Dagmar und Mona sind kurz nach mir ins Ziel gekommen. Die beiden sind gemeinsam ein tolles Rennen gelaufen!
Bei der offiziellen Finisherparty haben wir uns ausgeklinkt und sind statt dessen ganz gemütlich in einem Lokal an unserem Hotel essen gewesen.
Meine Gesichtshaut hat sich nach dem Lauf übrigens angefühlt wie nach einem sehr intensiven Peeling. Ich bin also nicht nur einen Wettkampf gelaufen, sondern habe dabei auch noch Wellness auf norwegisch genossen.
Aber das ist nicht der vorrangige Grund, warum ich diesen Lauf unbedingt weiterempfehlen würde. Es ist zwar schon eine ganze Menge los in der Stadt, in die zum Polar Night Halbmarathon knapp 1600 Läufer strömen. Trotzdem ist die Atmosphäre ganz unaufgeregt und durch die Dunkelheit draußen und die vielen Lichter an den Häusern und in den Fenstern sehr gemütlich und ich habe mich in Tromsö unglaublich wohl gefühlt.
Der Lauf und alles was damit zusammenhängt, wie Anmeldung und Informationen per E-Mail und dann auch die Koordination der Helfer vor Ort war perfekt organisiert!
Meine Spikes zum Anschnallen waren leider ziemlich hinüber und falls ich nochmal einen Wettkampf mit diesen Bodenbedingungen laufen sollte, dann werde ich mir dafür Schuhe mit fest integrierten Spikes besorgen.

Aufgrund der Bewölkung und des Schneefalls haben wir beim Halbmarathon leider keine Polarlichter gesehen. Aber am darauf folgenden Tag haben wir sie gesucht und gefunden – in Nordfinnland! Und das war neben dem Polar Night Halbmarathon ebenfalls eine unvergessliche Erfahrung!

Was war eurer erstes Rennen den Jahres? Und habt habt ihr schon einmal eine Wettkampfreise ins Ausland gemacht?
The post Polar Night Halbmarathon in Tromsö first appeared on Trail Kitchen.]]>Der Tai Long Wan Strand auf Hongkong Island stand bereits auf unserer ToDo-Liste, noch bevor wir erfahren haben, dass er über einen wunderschönen Trail erreichbar ist.
Etwas Erholung haben Alex und ich vom MacLehose Trail benötigt, bevor wir den nächsten Marsch antreten konnten. Bei ihm zwickte das Knie nach den vielen steilen Auf- und Abstiegen und ich war immer noch ein wenig fassungslos, warum in diese schöne Natur teils kilometerlange Betonwege als “Trail” angelegt wurden.
Unseren zweiten Ausflug in die Natur haben wir auch wieder unter der Woche gemacht. Das Wetter war zwar etwas regnerisch, doch das haben wir lieber in Kauf genommen als Menschenmassen, die sich am Wochenende mit uns auf dem “Dragon’s Back” tummeln.
Wie ihr vielleicht schon vermuten werdet heißt der Trail- und Wanderweg deshalb Dragon’s Back, da sein hügeliger Verlauf an der Südostküste von Hongkong Island einem gezackten Drachenschwanz ähnelt.

Lage und Strecke des Dragon’s Back Trail auf Hongkong Island. Erstellt mit meiner Suunto Ambit 3 Sport.
Die Strecke ist mit 8,5 Kilometern deutlich kürzer als unsere letzte Tour und wir hatten insgesamt 188 Höhenmeter im Aufstieg und 302 Höhenmeter im Abstieg vor uns.
Zum Ausgangspunkt des Dragon’s Back Trails haben wir die MTR (die U-Bahn in Hongkong, blaue Linie) bis zur Haltestelle Shau Kei Wan genommen und sind am Ausgang A2 sofort am Busbahnhof gewesen. Der Bus Nr. 9 nach Shek O und zum Dragon’s Back ist bestens ausgeschildert.
Mit einem doppelstöckigen Bus sind wir eine richtig schmale Küstenstraße entlang gefahren, was allein für sich schon ein abenteuerliches Erlebnis war. Natürlich wollte ich oben sehr weit vorne sitzen. 
An der Haltestelle To Tei Wan haben dann bis auf ein älteres, einheimisches Paar mit riesigen Einkaufstüten alle Passagiere den Bus verlassen.

Gut die Hälfte der zurückzulegenden Höhenmeter bergauf haben wir auf den ersten beiden Kilometern hinter uns gebracht und mit dem Shek O Peak den höchsten Punkt der heutigen Strecke bereits erreicht. Von diesem kleinen Gipfel aus haben wir den hügeligen Verlauf des Dragon’s Back erkennen können. Das hat ein bisschen nach Achterbahn ausgesehen. Durch das etwas regnerische Wetter hat uns an diesem Tag die Hitze nicht so zugesetzt und wir sind ganz gut voran gekommen.


Die Aussicht genießen – vom Shek O Peak auf Shek O Village.

Auf dem nun folgenden Trail hatten fast die gesamte Zeit über einen sagenhaften Ausblick auf die Küste und die kleine Halbinsel von Shek O, die ins Südchinesische Meer hinein ragt.
In moderatem Tempo ging es nun erst einmal bergab. Glücklicherweise war hier kein Beton Trail eingebaut, doch einige Steinstufen haben es uns an ein paar der kurzen, knackigen Aufstiege leichter gemacht. Das ständige Auf- und Ab des Dragons Back Trails hat mir wahnsinnig Spaß gemacht! Und der Vergleich mit einer Achterbahnfahrt kommt hin!


Die Hügelkette “Dragon’s Back” schlängelt sich entlang der Küste von Hongkong Island.
Ein traumhafter Teil der Strecke war zwar ohne Meerblick, dafür fühlte man sich aber beinahe wie im Urwald – die sogenannte Pottinger Gap war ein knapp ein Kilometer langes, ebenes Stück unserer Route auf schattigen Wurzelwegen und mit kleinen Wasserfällen und Bächlein, die am und über den Trail flossen.


Auf schattigen Singletrails ging es durch die Pottinger Gap.
Ab nun ging es nur noch bergab. Dabei waren wir zeitweise auf einer breiten Betonstraße unterwegs.
Weil es an diesem Tag bei uns aber richtig gut lief war auch der Abschnitt auf der Straße kurzweilig. Und dann sind wir auch schon in dem kleinen Surfer Ort Tai Long Wan Village und dem dazugehörigen Strand angekommen.
Das Wetter lud leider nicht zum Sonnenbaden ein aber wir haben unsere Zeit am Meer dennoch genossen und den Surfern zugesehen.


Tai Long Wan Beach auf Hongkong Island

Warten auf besseres Wetter in Tai Long Wan Village.
Vom Strand aus war es nur ein kleiner Fußmarsch zurück hinauf ins Dorf. Hinter dem großen Parkplatz für die Strandbesucher liegt eine Bushaltestelle und wir sind mit einem Minibus zurück an die MTR-Station Shau Kei Wan gefahren.
Landschaftlich war die Strecke auch wieder ein echter Knaller. Natürlich sind die Trails in den Alpen und den Münchner Hausbergen wunderschön. Aber Trailrunning mit Blick auf die Küste und das Meer ist für mich etwas ganz besonderes! Daran könnte ich mich gewöhnen!

Falls ihr mal in Hongkong seid und diese Strecke ablaufen wollt, denkt bitte unbedingt an Sonnencreme! Aufgrund des Wetters haben wir sie nicht gebraucht, aber beinahe der gesamte Trail ist als schmale Schneise in die Hügelkette des Dragon’s Back hinein geschnitten. Und bei besserem Wetter werdet ihr die Sonnencreme am Tai Long Wan Beach sicher auch brauchen können.
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